Honsiks Wort zum Sonntag

Wolfgang Fröhlichs Gang ins Irrenhaus

Nach 18 Jahren Kerker wartet auf den „Leugner“
die Psychiatrie!

Ein Ingenieur in seinen besten Jahren
bestritt dereinst das Dogma „Holocaust“.
Ins Zuchthaus ist er drauf gefahren,
nach Stein, wo er bis jüngst gehaust.

Doch hörte er nicht auf zu protestieren!
Beweisverbot per „Offenkundigkeit“ –
das wollte er nicht akzeptieren
in seines Kerkers Einsamkeit!

„Ach, Wolfgang Fröhlich, schreib doch keine Briefe
an Zeitungen und an die Richterschaft!
Geh nie, es sei denn, daß er riefe,
zum Fürst, weil ihm dies Unmut schafft!

Du darfst doch jede Wahrheit offen sagen,
sagt uns das Wahrheitsministerium,
solang sie wahr, nur darfst nicht wagen,
zu stören das Imperium!“

„Wolferl, tuas nit! Dei Frau, die woart seit viazehn Joar!

Doch Wolfgang hörte nicht, was Engelszungen
von Freunden rieten ihm, jahrein, jahraus.
Hat weiter mit der Macht gerungen
mit Tinte von der Zelle aus.

Fort schmähte er des Westens hehre Werte,
es kam erneut zu schwerem Sündenfall.
Das „Offenkundige“ versehrte
er abermals, zum sechsten Mal!

„Wolferl, gib nach! De sitzen am längeren Ast!“

Auf achtzehn schwoll darauf die Zahl der Jahre, –
und ab sodann als Narr ins Irrenhaus –,
bis sie ihn tragen werden auf der Bahre
verstummt zum Hintertürl raus.

„Hätt’st mich schon längst als Beispiel nehmen sollen!
Ich frage nichts, stell keinen Antrag mehr.
Du bleibst für immer nun verschollen,
Dein Platz an meiner Tafel leer.“

Gefährlich nur, verstörend Fröhlichs Fragen:
Sie lungern weiter still im Raum ringsum.
„Doch seid vernünftig! Laßt Euch sagen:
Stellt keine Fragen dem Imperium!“

Was lehrt uns Fröhlichs schreckliches Erleben?
Was lehrt sein Flug „über das Kuckucksnest“?
„Halt’s Maul und freue Dich des Lebens
und glaub an Obrigkeiten fest!“

P.S.:
„Wolferl, Dei Freind dearf I bleibm, nur helfen dearf I da ned!
I wüßt ah ned wia.“

 

Gerd Honsik

Honsiks Wort zum Sonntag

Fröhlichs Kreuzweg

In diesen Ostertagen gedenke ich des Kreuzweges, den mein Freund Wolfgang Fröhlich zu gehen im Begriffe ist. 13 Jahre Kerker hat er verbüßt, zu 14 Jahren Kerker war er insgesamt verurteilt, zu weiteren vier Jahren Kerker wurde er nun verdammt, mit anschließender Einweisung in ein Irrenhaus. Und ich leugne nicht: Er hat gegen das Gesetz des Westens verstoßen. Er leugnete den Holocaust! Allen Rat seiner Freunde hat er in den Wind geschlagen. Nun ist kein Zweifel mehr: Er wird sein Leben hinter den Mauern des Zuchthauses und der Irrenanstalt beenden müssen. Wir, seine Freunde, dürfen ihm nicht zustimmen, können ihm nicht helfen! Was wir dürfen, ist, ihn bemitleiden. In seinem Andenken zitiere ich nun das Gedicht, das ich nach dem zweiten seiner sechs Prozesse geschrieben habe:

Es war einmal ein Ingenieur

(Achteinhalb Jahre Haft für Dipl.-Ing. Wolfgang Fröhlich für Forschung und Meinung. Gewidmet Frau Mag. Bandion-Ortner und dem Präsidenten des Landesgerichtes für Strafsachen Wien, Dr. Forsthuber.)

Es war einmal ein Ingenieur,
der schien zu querulieren
und stellte Fragen folgenschwer
in zügellosem Schriftverkehr,
die böse Zweifel schüren.

So zog man ihn aus dem Verkehr!
Daß künftig er verzichtet
auf seine Meinung, – bitte sehr –
gibt jetzt der Schuldspruch die Gewähr,
von dem hier nun berichtet.

Strafmildernd wär’ Beweisverzicht:
Politische Prozesse
gefallen nämlich vor Gericht,
wenn man von Politik nicht spricht.
So sieht es auch die Presse.

Die Laien stumm, mit Augen groß,
bestellt, um abzunicken,
besiegelten des Täters Los
und setzten den finalen Stoß
nach Art der Bolschewiken.

Sechs Jahre gaben sie ihm jetzt,
– etwas schon abgesessen –,
und zwei „bedingte“ von zuletzt:
macht achteinhalb! Er hatt’ geschwätzt
und schrieb auch wie besessen.

Da stürzt er, wie vom Blitz gefällt,
unter der Last der Jahre.
Geht so er fort von dieser Welt?
Als stiller Narr? Als sanfter Held?
„Los! Legt ihn auf die Bahre!“

Der Tod? Ein Traum? Ein Schatten grau?
Jetzt lichtet sich das Schweigen:
Er blickt ins Antlitz seiner Frau,
in tränennasse Augen blau,
die über ihm sich zeigen.

Die Gattin wird hinweggezerrt,
da sie durchbrach die Schranken!
Achtung, sein Sohn! Den Weg versperrt!
Zurück! Und sorgsam abgewehrt
gefährliche Gedanken.

Vielleicht ein kleiner Herzinfarkt?
Die Jahre, die noch bleiben,
kann die Justiz, wenn er erstarkt,
solange er nicht eingesargt,
sich noch zu Buche schreiben.

Der kleine blasse Ingenieur
war schnell hinausgetragen.
Welch ein Triumph! Der schreibt nie mehr!
Vernichtet und geschlagen!
Jedoch, verdammt: Im Raum umher
da stehen so, als ob nichts wär’,
noch immer seine Fragen.

Gerd Honsik
   
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Die acht Todsünden des H. C. Strache

Die acht Todsünden des H. C. Strache

Todsünde Nr. 1:

Die Abkehr vom Nationsbegriff des „jus sanguinis“, wie er von unserer Rechtsordnung verlangt wird1), und die Hinwendung zum menschheitsfeindlichen Nationsbegriff der Tyrannis, dem „jus soli“, wie ihn in seltsamer Eintracht die drei Unterdrückungsideologien dieser Welt, nämlich der Antifaschismus (also der Faschismus der Sieger), der Kapitalismus und der Bolschewismus zu glorifizieren pflegen.

Todsünde Nr. 2:

Der Wortbruch in Bezug auf Einwanderungsstopp und CETA und TTIP.
Nach Ablehnung der „illegalen Einwanderung“ (so als ob es denn eine „legale“ Einwanderung in das übervölkerte Mitteleuropa gegen könnte) durch H. C. Strache während des Wahlkampfes hat er gleich danach im Sinne seiner Komplizen eine scheinbar neue, bei näherem Betrachten jedoch uralte Tür aufgestoßen: nämlich durch Forderung nach Einwanderung von „Facharbeitern“. Wir aber haben das Schlagwort von den „Gastarbeitern“, mit dem einst alles begann, nicht vergessen.

Todsünde Nr. 3:

H. C. Strache beantragte, die Geschichte der eigenen Partei, der FPÖ, von einer „Historiker-Kommission“ untersuchen zu lassen, wissend, daß diese Historiker-Zunft seit 1945 schamlos im Auftrag der Besatzungsmächte und deren Zielen trügt.
Indem er seine eigene Partei nun an den Pranger der ehemaligen „Siegermächte“ stellt, liefert er die einzige Partei, die sich seit ihrer Gründung gegen die von den USA verlangte Politik der „De-Germanization“ in Österreich wandte, dem Scherbengericht der Republikverräter*) aus.

Todsünde Nr. 4:

Der Canossagang nach Israel.
Hier klopfte Strache an die falsche Tür. Anstatt das Existenzrecht Israel mit einem Junktim zu seinen völkerrechtlich gültigen Grenzen zu bekräftigen, statt die israelische Friedensbewegung oder das Lager Rabins zu stärken, kniete er vor den Landräubern des Establishments. Die Seinen sahen es verständnislos, und die jüdische Seite, die es mit Genugtuung sah, glaubte ihm kein Wort. Er war bereit, alles für den Vizekanzlersessel zu geben. Doch was ein Strache gibt, ist wertlos, und zu Recht erhielt er von den Juden dafür am Ende nichts.

Todsünde Nr. 5:

Die Aufgabe des liberalen Prinzips. Das Prinzip etwa von der „Freiheit von Kunst und Wissenschaft“, das Burschenschafter seit jeher besingen, hat für H. C. Strache keine Gültigkeit. Machen wir diese seine Gesinnungslosigkeit einmal am „Fall Fröhlich“ fest: Dipl.-Ing. Wolfgang Fröhlich, ein bis dahin unbescholtener Familienvater und ehemaliger Bezirksrat der FPÖ, sitzt – zu insgesamt 14 Jahren Kerker verurteilt – seit zwölf Jahren in Haft.
Dabei soll hier keineswegs geleugnet werden, daß Fröhlich den sogenannten „Holocaust“ hartnäckig bestreitet.
Nun ist es selbstverständlich, daß sich die FPÖ in keiner Weise mit dem inkriminierten Standpunkt dieses Gefangenen identifizieren darf! Das verlangt auch niemand.
Sich jedoch gemächlich im Vizekanzlersessel zurückzulehnen, während ein Mitbürger – und sei er auch nur wegen eines Irrtums in Haft – sein Leben im Kerker beschließen soll, ohne für die Freilassung desselben seine Stimme zu erheben, ist feiger Verrat am liberalen Prinzip. Voltaire hätte der Fall nicht kalt gelassen.
Herr Strache ist in jedem Fall nicht sozial (siehe Todsünde Nr. 2), nicht national (siehe Todsünde Nr. 1), nicht liberal (siehe Todsünde Nr. 7).

Todsünde Nr. 6:

Die Lüge von der „besonderen historischen Verantwortung“ der Österreicher.
Mit dieser Umerziehungslüge der US-Besatzungsmacht, die auf eine erbliche Mitschuld (Erbsünde) der Österreicher am sogenannten „Holocaust“ abzielt, macht sich Strache nun gemein.
In Wahrheit gab es eine solche historische Verantwortung der Österreicher niemals:
Frau Prof. Erika Weinzierl, Vorstand des „Institutes für Zeitgeschichte“ in Wien, belegte schon in den Siebzigerjahren, daß ein solcher „Holocaust“ unter größter Geheimhaltung vor der Öffentlichkeit geschehen ist.
Wenn, dann könnte man z. B. von einer historischen Verantwortung etwa des „amerikanischen Volkes“ sprechen: Denn der Morgenthau-Plan, mittels welchem durch Landraub, verbunden mit der weltgrößten ethnischen Säuberung 20 Millionen Deutsche ermordet werden sollten und dann tatsächlich bis zu 13 Millionen ermordet worden sind, war der US-Öffentlichkeit seit Anbeginn bekannt.

Todsünde Nr. 7:

H. C. Straches Beitritt zur Geschichtslüge von der „Befreiung Österreichs 1945“ von der „verbrecherischen Ideologie des Nationalsozialismus“ durch die US-geführte Entente.
Die Wahrheit aber ist:

  • Die Österreicher fühlten sich nicht 1945, sondern erst 1955 nach Abzug der „Besatzungstruppen“ befreit.
  • Das Programm der NSDAP war für unsere Väter nicht als „verbrecherische Ideologie“ erkennbar. Die einzige Ideologie, die darin enthalten ist, ist das Bekenntnis zum „positiven Christentum“. Auch die Staaten, die sich zur Olympiade 1936 in Berlin ihr Stelldichein gaben, haben dies offenbar so gesehen. Das Gute wie das Böse, das Historiker nach dem Krieg dem Nationalsozialismus zuschrieben, war nicht in dessen Programm, das in seiner Beliebigkeit anderen Programmen seiner Zeit ähnelt, enthalten.
  • Darum ist auch kein Fall bekannt, in dem im Zuge der zahlreichen NS-Verbotsgesetzprozesse in Österreich jemals ein Programmpunkt des NSDAP-Programms angeklagt war.
  • Diese Geschichtslüge Nr. 7 blendet die Verbrechen des Stalins-Regimes mit seinen 30 Millionen zivilen politischen Mordopfern einfach aus.
  • Damit wird der Heldenkampf der Wehrmacht gegen den Bolschewismus, der jahrzehntelang nicht nur von der FPÖ, sondern auch von Österreichs führenden Politikern (Waldheim und Kirchschläger) anerkannt worden ist, nun zum Komplizentum mit einem als verbrecherisch erkennbaren Regimes herabgewürdigt.
  • Damit werden die allein sechs Millionen Vertreibungsopfer2) (darunter 500.000 Deutschösterreicher), die die größte ethnische Säuberung der Menschheitsgeschichte im Zuge des Raubes der Ostgebiete forderten, sowie die 5,7 Millionen Hungertoten des Morgenthau-Planes3) zwischen 1945 und 1948 verunglimpft. Und mit ihnen die Opfer der jahrelangen „Nachkriegsgefangenschaft“, in die die Österreicher, gleichwohl wie alle deutschen Soldaten auch, nach dem Schweigen der Waffen hinweggeführt worden sind.
  • Der größte rassistische Völkermord aller Zeiten wird damit als „Befreiung“ gutgeheißen, und wir, das Opfervolk dieses größten Genozids aller Zeiten, werden in das „Tätervolk“ umgelogen.

Todsünde Nr. 8:

Straches Beitritt zur Lüge „vom Untergang Österreichs durch den Anschluß von 1938 an Nazi-Deutschland“.
Damit wird der Anschluß auf eine Erfindung des Nationalsozialismus reduziert!
Hier eine Richtigstellung:

  • Hitler befreite 16.000 politische Gefangene, mehrheitlich Sozialdemokraten, darunter auch Juden (Bruno Kreisky) und Kommunisten aus den KZ der christlich-sozialen Gewaltherrschaft.
  • Der bejubelte Einmarsch, auch „Blumenkrieg“ benannt, fegte die faschistische Diktatur des Dollfuß-Schuschnigg-Regimes beiseite, wobei Hitlers auf das „Ermächtigungsgesetz“ gestützte autoritäre Staatsführung den Menschen durch die gewaltige Zustimmung im Volke als demokratisch legitimiert erscheinen mußte.
  • Binnen neun Monaten verdoppelte sich nach dem „Anschluß“ die Geburtenrate, und die Zustimmung der Bevölkerung zum Nationalsozialismus behielt offensichtlich bis weit über das Kriegsende hinaus eine Mehrheit – selbst unter den Wienern4) –,
  • ebenso die Zustimmung zur Vereinigung Österreichs mit Deutschland, so daß der Anschluß im Staatsvertrag von 1955 noch ausdrücklich verboten werden mußte.
  • Die Alliierten „befreiten“ Österreich nicht vom „Anschluß an Nazi-Deutschland“, sondern sie trennten Österreich von Deutschland, nachdem der Nationalsozialismus besiegt war. Nicht dem Nationalsozialismus also galt ihre Sorge, sondern der Wirtschaftskraft Deutschlands.
  • Die verhängnisvolle Umbenennung Österreichs in „Ostmark“ geschah unter dem Eindruck der Stimmung in der Arbeiterschaft, die diesen Namen damals mit dem ungeliebten „Haus Habsburg“ und der Dollfuß-Diktatur verband.
  • Die gewaltige Zustimmung zum Anschluß als einen Ausdruck der Zustimmung zu einer nationalsozialistischen Ideologie zu deuten, kommt einer Beleidigung der Sozialdemokratie und einer Verherrlichung des Nationalsozialismus gleich. Nicht um einer solchen Ideologie willen ist Friedrich Adler, Führer der österreichischen Sozialdemokraten im Exil, bis über den Untergang vom 8. Mai 1945 hinaus – wie viele andere jüdische Sozialdemokraten auch – für den Verbleib Österreichs in einem gemeinsamen deutschen Vaterland eingetreten.
  • In den Augen der Österreicher ist mit dem Anschluß von 1938 nur vollzogen worden, worum Österreich 1918 von den Siegermächten betrogen worden war. Dazu zitiere ich die Verfassung der Ersten Republik, in deren Geist zu handeln sich Männer der Zweiten Republik nach 1945 verpflichtet hatten:
    „Artikel 2: Deutschösterreich ist ein Bestandteil der Deutschen Republik. Besondere Gesetze regeln die Teilnahme Deutschösterreichs an der Gesetzgebung und Verwaltung der Deutschen Republik sowie die Ausdehnung des Geltungsbereiches von Gesetzen und Einrichtungen der Deutschen Republik auf Deutschösterreich.“5)
    Dieser Beschluß wurde von Staatskanzler Dr. Karl Renner damals eindrucksvoll begründet:
    „Unser großes Volk ist in Not und Unglück. Das Volk, dessen Stolz es immer war, das Volk der Dichter und Denker zu heißen, unser deutsches Volk des Humanismus, unser deutsches Volk der Völkerliebe, unser deutsches Volk ist im Augenblick gebeugt. Aber gerade in dieser Stunde, wo es so leicht und so bequem und vielleicht auch so verführerisch wäre, seine Rechnung abgesondert zu stellen und vielleicht auch von der List der Feinde Vorteile zu erhaschen, in dieser Stunde soll unser Volk in allen Gauen wissen: Wir sind ein Stamm und eine Schicksalsgemeinschaft.“6)

Schlußfolgerung:

Wer, wie H.C. Strache, die Geschichte der Ersten Republik Österreich bis hin zur Unkenntlichkeit fälscht, wer den Österreichern eine „besondere historische Verantwortung“ aufbürden will,
wer unseren Wehrmachtssoldaten unterstellt, wissentlich für eine verbrecherische Ideologie gekämpft zu haben,
wer den Anschluß von 1938 als bloß einer NS-Ideologie geschuldet zu entwerten versucht,
wer, wie H. C. Strache, die größte ethnische Säuberung, – also die Vertreibung der Deutschen –, in deren Verlauf alleine 29.000 km2 deutschösterreichischen Bodens geraubt wurden und 500.000 Deutschösterreicher nach dem Schweigen der Waffen den Tod fanden, als „Befreiung“ feiert, ist keiner von uns. Kann es nie wieder sein. Er ist Teil der Fremdherrschaft.

Gerd Honsik

 

Anmerkungen:
1) Er­klärung der Vereinten Na­tionen über die Rechte der indigenen Völker, Resolution der Ge­ne­ral­ver­sammlung vom 13. Sep­tem­ber 2007 (61/295); „Vollzugsanweisung der Staatsregierung vom 20. August 1920 über den Erwerb der der österreichischen Staats­an­ge­hö­rigkeit durch Option“, StGBl. 1920/397: § 1 Option auf Grund des Heimatrechtes, § 2 Option auf Grund der Rasse und Sprache („… wenn sie nach Rasse und Sprache zur deutschen Mehrheit der Bevölkerung Österreichs gehören [Artikel 80 des Staats­ver­tra­ges].“) (http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=sgb&datum=1920&page=1677&size=45), § 6 Abs. 3 („Im Falle einer Option auf Grund der Rasse und Sprache [Artikel 80 des Staatsvertrages] sind gleichzeitig jene faßbaren Merkmale darzutun, aus denen auf die Zu­gehörigkeit des Optierenden zur Mehrheit der Bevölkerung Österreichs zu schließen ist. Für den Nachweis der sprachlichen Zu­ge­hö­rigkeit kommen insbesondere in Betracht Zeugnisse über den Besuch deutscher Volks-, Bürger- und Mittelschulen, Auszüge aus den Volkszählungsoperaten, bisherige Zugehörigkeit zu nationalen Wählerkurien u. dgl.“); Liebscher in: For­eg­ger/Nowakowski, „Wie­ner Kommentar zum Straf­ge­setz­buch“ [zu § 321]; Mayerhofer, „Das österreichische Straf­recht 1. Teil“, 5. Auflage, zu § 283 StGB; OLG Linz, 9 Bs 317/95: „Volk ist im ethnischen Sinn zu verstehen, und zwar als Vielzahl von Menschen, die unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft und damit Zugehörigkeit zu einem bestimmten Staat, durch das gemeinsame geistige und kulturelle Erbe, die gemeinsame genealogische Wurzel, die gemeinsame Sprache und gemeinsame Geschichte zu einer sozialen Einheit verbunden sind. … Rasse ist im biologisch-anthropologischen Sinn zu verstehen.“; das deutsche Grundgesetz, das den Begriff des Volks­deut­schen fest­schreibt: Art. 116 Abs. 1 GG; Spät­aussiedlerstatusgesetz; Bundes­ver­triebenengesetz – Gesetz über die Angelegenheiten der Ver­­trie­benen und Flüchtlinge.)
2) Konrad Adenauer, „Erinnerungen. 1945-1953“, Deutsche Ver­lags­-­An­stalt, Stutt­gart 1965, 4. Aufl. 1980, S. 186: „7,3 Mil­lionen sind in der Ostzone und in den drei Westzonen angekommen. Sechs Millionen Deut­sche sind vom Erdboden verschwunden. Sie sind verdorben, gestorben.“
3) James Bacque, „Verschwiegene Schuld. Die alliierte Besatzungspolitik in Deutschland nach 1945“, Pour le Merite, Selent 2002. http://de.metapedia.org/wiki/James_Bacque
Siehe auch:
Austin J. App, „Der erschreckendste Frieden der Geschichte“, Hellbrunn-Verlag, Salzburg 1947. (Originaltitel: „History’s most terrifying peace“.)
James Bacque, „Der geplante Tod“, Ullstein Verlag, Berlin 2004.
Cordell Hull, „The Memoirs of Cordell Hull“, New York 1948.
Heinz Nawratil, „Die deutschen Nachkriegsverluste unter Vertriebenen, Gefangenen und Ver­schleppten“, Ullstein, Fran­kfurt M./Berlin 1986; „Die deutschen Nachkriegsverluste. Vertreibung, Zwangs­arbeit, Kriegsgefangenschaft, Hunger, Stalins deutsche KZs“, Ares Verlag, Graz 2008; „Schwarzbuch der Vertreibung 1945 bis 1948“, Universitas Ver­lag, München 2007.
4) Das „Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes“ (DÖW) veröffentlichte mit Mitteln und im Auftrag des österreichischen Wissenschaftsministeriums das Werk „Rechtsextremismus in Österreich nach 1945“, in dem belegt wird, daß sich die Mehrheit der Wiener (58 Prozent) weigerte, den „Nationalsozialismus“ als negative Weltanschauung einzustufen. („Rechtsextremismus in Österreich nach 1945“, Österreichischer Bundesverlag, Wien 1979, S. 393: „Von der amerikanischen Besatzungsmacht in den Jahren 1946 bis 1948 durchgeführte Meinungsumfragen zeigen, daß die Vergangenheit noch lange nicht bewältigt war. Damals gaben nur durchschnittlich 42 % der Wiener an, daß der Nationalsozialismus eine schlechte Idee gewesen sei.“)
5) Gesetz vom 12. November 1918 über die Staats- und Regierungsform von Deutschösterreich. Staatsgesetzblatt für den Staat Deutschösterreich Nr. 5/1918, S. 4.
6) Staatskanzler Dr. Karl Renner am 12.11.1918 in der Provisorischen Nationalversammlung für Deutschösterreich.

 

Honsiks Wort zum Sonntag

Ist Fröhlich geisteskrank?

Die politische Psychiatrie des Antifaschismus
als Tor zur Freiheit oder als Abtritt ins Irrenhaus?

Am 26. März findet um 9 Uhr Früh in Krems ein Prozeß statt, in dem Dipl.-Ing. Wolfgang Fröhlich nach zwölfjähriger Haft wegen seiner Meinung für geisteskrank erklärt werden soll.

Lieber Wolfgang!

Mit Deinem bisherigen zwölfjährigen Opfergang für die Meinungsfreiheit, für dessen Glanz es überhaupt keine Rolle spielt, ob Deine Meinung richtig ist oder falsch, hast Du Deinem Lebensweg einen Sinn von historischer Bedeutung verliehen.

  • Je zwei politische Fälle will ich Dir aufzählen, in denen antifaschistische Regime ebenfalls die politische Psychiatrie zur Durchsetzung ihrer Ziele einsetzten:
    In den USA war es der Dichter Ezra Pound, der ob seiner politischen Meinung nach dem Zweiten Weltkrieg in einen Käfig gesperrt, zur Schau gestellt und später in eine Irrenanstalt eingewiesen worden ist.
  • Ebenfalls in den USA ist es der ehemalige Staatsanwalt, studierte Jurist, Historiker und Philosoph Francis Parker Yockey gewesen, – er war vorgesehen als Ankläger für das Nürnberger Kriegsverbrecher-Tribunal und aus Abscheu vor jener Anklage zurückgetreten –, der wegen seines Buches „Imperium“ (dt. „Chaos oder Imperium?“) zum Narren erklärt worden ist. Er starb unter mysteriösen Umständen in der Irrenanstalt.

Ganz anders lagen die beiden mir bekannten Fälle in Österreich:

  • Der Sozialdemokrat DDDr. Franz Scheidl, angeklagt wegen eines Buches, in dem er den Holocaust leugnete, wurde vor Jahrzehnten gegen seinen Willen psychiatriert und für partiell unzurechnungsfähig erklärt.
  • Ebenso erging es Ende der 1980er Jahre Ing. Emil Lachout, mit dem mich seit Beginn des gemeinsamen Verfolgungsschicksals eine enge Freundschaft verbindet.

Beiden Angeklagten blieben so die Verurteilung nach dem NSDAP-Verbotsgesetz und damit viele Jahre Kerker erspart.
Den empörten Ing. Emil Lachout mußte ich damals trösten und ihn auf die Vorteile seiner Teilentmündigung hinweisen. Ich sagte damals zu ihm: „Ich wäre froh, zum Narren erklärt zu werden, wenn mir damit der Kerker (und das Irrenhaus) erspart blieben!

Nun mein Rat für Dich, lieber Freund, für das kommende Verfahren vom 26. März 2018:

  • Bleibe ruhig und höflich und vermeide jede Voreingenommenheit gegen den Vorsitzenden. Nicht alle Richter sind aus faulem Holz geschnitzt.
  • Stelle keinesfalls einen Antrag „zum Beweis dafür, daß es damals keine Gaskammern zur Tötung von Menschen“ gab. Formuliere Deinen Antrag so, daß die von Dir geforderte Überprüfung nur zum Beweis des „Fehlens der subjektiven Tatseite“ geführt wird.
  • Versuche statt einer berechtigten Empörung vielmehr eine für Narren untypische Gelassenheit auszustrahlen. Dein Anwalt vermag in einem Prozeß wie diesem beim besten Willen keine Rolle zu spielen.

Da ein Erreichen jener Ziele, die das Strafvollzugsgesetz bei den Strafgefangenen zu erwirken bemüht ist, bei einem zum Narren erklärten Mann ohnedies nicht verwirklicht werden kann, sollten auch jene Verurteilungen, die vor Deiner Erklärung zum Geisteskranken erfolgten, kein Hindernis bedeuten, Dich mit dem 26.3. aus der Haft zu entlassen.

Fliege, mein Freund, flieg „über das Kuckucksnest“!
Deine Frau und Dein Sohn warten seit zwölf Jahren auf Dich!
Und auch ein Freund, der neun Jahre im Kerker und ein Vierteljahrhundert im Exil verbrachte!

Gerd

Honsik Gerd

Honsiks Wort zum Sonntag

Kann denn Kritik an Juden Sünde sein?

Jegliche Kritik an Juden, sei es an jüdischer Machtentfaltung, sei es am Fehlverhalten einzelner, als „Antisemitismus“ zu verdammen, kommt einer Ungleichbehandlung von Juden gleich! Und Ungleichbehandlung führt immer zur Auflehnung der Ungleichbehandelten! In diesem Fall zu Antisemitismus!

In meinem Buch „Halt dem Kalergi-Plan!“, das ich nach zehnjähriger Vorarbeit 2003 veröffentlichte, kritisiere ich jüdisches Machtsstreben über Europa, jedoch immer bemüht, kollektive Schuldzuweisung – also das Schüren von Antisemitismus – zu vermeiden. Darum widmete ich dieses Buch den Vertretern des jüdischen Humanismus, genannt „Haskala“, der von deutschem Boden aus seinen Weg in die Welt nahm.

Und ich bekräftigte, wie seit einem halben Jahrhundert, das Recht der Juden auf einen eigenen Staat, innerhalb der völkerrechtlich gültigen Grenzen. Aber ich verdamme das Streben der Rothschild-Warburg-Soros-Kalergi-Bande, über ein Europa einer – mutwillig durch Wanderbewegungen zu schaffenden – „Mischlingsrasse“ herrschen zu wollen. Ein Streben, das ich in meinem Buch erstmals dokumentiere.

Mit dieser meiner Haltung meine ich, tatsächlich gegen Antisemitismus zu wirken. Zum Unterschied von H. C. Strache. Denn wenn H. C. Strache sagt, „Antisemitismus hat keinen Platz in der FPÖ“, aber denselben gleichzeitig schürt, indem er im Kampf gegen Immigration die Kritik an deren Urhebern mittels der „Antisemitismuskeule“ zu unterdrücken sucht, schürt er selbst, was er zu hindern vorgibt.

Ist er ein dummer Philosemit oder ein heimtückischer Antisemit?
Ich glaube: weder – noch!

Um die verfehlte Rolle der jüdischen Kultusgemeinden in unseren Staaten aufzuzeigen, zitiere ich nun aus meinem Buch „Halt dem Kalergi-Plan!“:

„Das Kriegsziel aller Einwanderung: Spaltung der „deutschen Gesellschaft“. Am 25. September des Jahres 2002 legte der angesehene deutsche Judenführer Professor Michael Wolffsohn der „Jüdischen Allgemeinen Wochenzeitung“ die Bedingungen für eine Zusammenarbeit zwischen Deutschen und Juden innerhalb Deutschlands vor.
Er verlangte sinngemäß die Zustimmung (Akzeptanz) der Deutschen zur immerwährenden Einwanderung von Ausländern, die immerwährende Zugehörigkeit zum westlichen Bündnis, die Unterlassung der Sachkritik an Israel, wie sie von den Politikern Norbert Blüm, Jürgen Möllemann, Herta Däubler-Gmelin und Rudolf Scharping erhoben worden war.
Er bestand darauf, die Existenz einer jüdischen Lobby in den USA nicht mehr öffentlich zu nennen beziehungsweise diese zu bestreiten.
Er verlangte den Verzicht auf die deutsche Kultur als Leitkultur.
Er mahnte eine Abkehr der CDU und CSU vom Christentum als Voraussetzung für die künftige Zusammenarbeit ein. Für den Fall der Verweigerung dieser Bedingungen drohte er ein Bündnis von deutschen Türken und deutschen Juden in Deutschland gegen die deutschen Deutschen an.“ („Halt dem Kalergi-Plan!“, 2. Aufl. 2005, S. 42.) (https://radio-honsik.info/product/halt-dem-kalergi-plan/)

Kritik an Urhebern von Genozid muß auch dann erlaubt sein, wenn es sich dabei um Juden handelt.

Gerd Honsik

Honsiks Wort zum Sonntag

Haverbecks Schuldspruch ist „rechtskräftig“!

(Neunzigjährige Humanistin soll wegen ihrer Meinung in den Kerker.)

Rechtskräftig also sei dieser Schuldspruch. Oder sollte man besser sagen: „unrechtskräftig“? Denn vergessen wir nicht: Jesus Christus, Rudolf Heß und Galileo Galilei wurden ja auch „rechtskräftig“ verurteilt.
Mir ist kein Beispiel bekannt, weder aus zivilisierten noch aus „unzivilisierten“ Staaten, weder aus Regimen der Gegenwart noch aus solchen der Vergangenheit, in denen eine neunzigjährige Frau wegen ihrer Bitte um Beweise zu historischen Gegebenheiten in den Kerker geworfen wurde.

Die Bestialität dieses Vorgehens ist mit den Verurteilungen Horst Mahlers (Berlin) und Wolfgang Fröhlichs (Wien) nur teilweise vergleichbar.
Denn es besteht ein Unterschied: Frau Haverbeck „leugnete“ – also bestritt – den Holocaust, um den es hier geht, nicht.
Sie bat nur um die Vorlage der Beweise für dieses historische Geschehen.
Nun verschanzt sich die politische Justiz in der BRD wie auch in Österreich in solchen Fällen hinter dem Vorwand, das Geschehen sei „offenkundig“ und bedürfe daher eines Beweises nicht.

Dies aber ist zumindest ein Irrtum:

  • Denn Offenkundigkeit gründet ja auf einer Fülle von Beweisen. Und nicht auf deren Verweigerung. Diese könnten also bei „Offenkundigkeit“ leicht vorgelegt werden.
  • Auch ist eine solche „Offenkundigkeit“ nirgendwo im Gesetz verankert. Wie können Gerichte durch die Erfindung einer politischen Phrase das fundamentale, gesetzlich verankerte Recht des Angeklagten, Beweise zu fordern, aufheben wollen?
  • Mein kürzlich verstorbener Rechtsanwalt Dr. Herbert Schaller bezeichnete in diesem Zusammenhang das Prinzip der „Offenkundigkeit“ zum Zwecke der Beweisabschneidung als eine „politische Lüge“ des Obersten Gerichtshofes (OGH).
  • Geradezu zynisch aber ist die Anwendung eines Paragraphen, der sich „Volksverhetzung“ nennt. Wie soll das Hinterfragen eines Geschehens, mag es nun notwendig oder obsolet erscheinen, den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen? Frau Haverbeck hat niemals, weder gegen eine Person noch gegen eine Gruppe, „gehetzt“.
  • Dennoch gibt es täglich rassistisch motivierte Volksverhetzung in Deutschland. Eine Volksverhetzung, die jedoch nicht von der Angeklagten, sondern von Personen aus dem Umfeld der Machthaber begangen wird.

Lassen wir einmal die Roten und Grünen, die Anetta Kahanes, die Kretins und die Trittins beiseite, die ungestraft und öffentlich dem deutschen Volke sein Lebensrecht absprechen dürfen.

Wenden wir uns dem Fall Deniz Yücel zu

Dieser Türke, Verräter an seinem wie an unserem Volk, mit deutschem Paß ausgestattet, war in der Türkei aus politischen Gründen verhaftet worden. Was gab es da für eine moralische Entrüstung: Auf Regierungsebene wurde heuer wochenlang mit der türkischen Regierung verhandelt, um seine Freilassung zu erwirken, was die natürlich völlig unabhängigen Richter – wie von Merkel erwartet (!) – auch folgsam taten.

In der „taz“ schrieb der rassistische türkische Verbrecher seinerzeit:
„Super, Deutschland schafft sich ab! … Nur 16,5 Prozent der Deutschen … sind unter 18 Jahre alt… Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite.“ *)

Um sich die Tragweite dieser verbrecherischen, völkerverhetzenden Meinungsäußerung, abgesondert in einer deutschen Zeitung, besser vor Augen halten zu können, sollten die deutschen CDU-Wähler für Yücels Aussage statt den Namen des deutschen Volkes versuchsweise etwa den Namen eines anderen Volkes auserwählen und einfügen!
Na, da wär’ was los.

Das also ist die „Pressefreiheit“ und Meinungsfreiheit, um die Merkel und Gabriel sich sorgten. Frau Haverbeck soll in den Kerker, und die Völkermordgutheißer laufen als gefeierte Helden frei herum.
Auch ich hätte die Herausgabe von diesem Yücel aus der Türkei beantragt. Jedoch nicht, um ihn als Helden zu feiern, sondern um ihn wegen Gutheißens von Genozid lebenslang in Isolationshaft zu setzen!

Wir sehen also: die Volksverhetzer sitzen im Dunstkreis der Regierungspolitik, statt in jenem Kerker zu sitzen. In jenem Kerker, in dem ohne gesetzliche Deckung – also unschuldig – demnächst Frau Ursula Haverbeck, der ich seit Jahren freundschaftlich verbunden bin, einsitzen soll!

Gerd Honsik

Anmerkung:
*) „taz“, Berlin, 4.8.2011, http://www.taz.de/!5114887/. Siehe auch: http://de.metapedia.org/wiki/Y%C3%BCcel,_Deniz#cite_note-3

Die Stunde der Republikverräter

Die Stunde der Republikverräter

Halali auf Deutschtum in Österreich

 

Nun hat das politische System der Republikverräter in Österreich die Jagd auf das Bekenntnis zum deutschen Volk freigegeben. Das ist der Preis für Straches Vizekanzlersessel.
Dieser selbst wagt es nur noch kleinlaut vom deutschen Kulturkreis zu schwätzen.

Die Antifa mit ihren Vorausabteilungen ORF und US-Lizenzpresse hetzt allen voran. Niemand hat dabei so vorschnell alle Vorsicht außer acht gelassen, wie die österreichische Zeitung „Kurier“, ausgestattet einst mit der Lizenz zum Lügen von der amerikanischen Besatzungsmacht!
Und niemand hat diese Jagd hitziger und wollüstiger in diesen Tagen eröffnet, als deren Herr Chefredakteur Helmut Brandstätter.
Wie der und seine Kommilitonen vom „Kurier“ all die Jahre getickt haben, kann man dem Bewerbungsschreiben seines Idols und Vorvorgängers Hugo Portisch entnehmen. Dieser bewarb sich bei dem Besatzungsblatt mit folgenden, hier sinngemäß wiedergegebenen Worten: Ich werde für alle Zukunft die Interessen Amerikas in Österreich vertreten…1)

Nach der Spaltung Amerikas in das Trump-Regime auf der einen Seite und die Soros-FED-Kalergi-Bande auf der anderen Seite kann unschwer erraten werden, welchem Amerika dieser Brandstätter nun die Treue hält.
Jedenfalls kommentierte er am 28.1.2018 sein Strache-Interview im „Kurier“2) mit den Worten:
„Warum wollen Österreicher deutsch sein…?“
Und er beantwortet seine Frage in der Folge gleich selbst: „Weil es um das Völkische geht, um die Abgrenzung des deutschen Volkes zu den anderen, mit dem offensichtlichen Hintergedanken, alle Deutschen wieder in einem Staat zu vereinen.“

Dazu meine Gegenfragen:
Herr Brandstätter,

  • warum sollen alle jene Österreicher aller Parteien, die sich mehrheitlich, einschließlich der Regierungen der ersten Republik, als Deutsche bekannten, nach 1945 überzeugt worden sein, dieses Jahrtausend alte Bekenntnis der Politik zuliebe unterlassen?
  • Neben den Türken gibt es laut Verfassungsgerichtshof nun schon 22 Ethnien in Österreich, die Sie und Ihresgleichen hier angesiedelt haben. Werden sie denen auch vorschreiben, zu welchem Volk sie sich bekennen dürfen?
  • Sie, Herr Brandstätter, gebrauchen das Spottwort „völkisch“ und vermeiden geflissentlich den Begriff „Volk“. Ja wissen Sie denn nicht, daß es in Artikel 1 unserer Verfassung heißt, das „Recht geht vom Volk aus“? Und nicht: „alle Macht geht von Brüssel, von Soros, der FED oder einer ‘Bevölkerung’ aus“.
  • Und wissen Sie, Herr Brandstätter, denn nicht, daß unsere Rechtsordnung3) das Fundament der österreichischen Verfassung, also den Begriff „Volk“, den sich kein Politiker heute in den Mund zu nehmen wagt, durch Abstammung und Muttersprache, also genealogisch, definiert? Durch das Jus sanguinis also und nicht durch das Jus soli.
  • Halten Sie den unerfüllten Wunsch der Kurden etwa oder den erfüllten Wunsch der Juden, in einem eigenen Staat zu leben, auch für unverständlich?
  • Wissen Sie denn nicht, daß alle Parteien der Ersten Republik die Wiedervereinigung mit Deutschland anstrebten?
  • Wollen Sie weiterhin den Anschluß von 1938 auf eine nationalsozialistische Erfindung und die Begeisterung des Volkes sowie den späteren Heldenkampf der Österreicher innerhalb der Wehrmacht auf ein Votum für den Nationalsozialismus reduzieren?

Sie, Herr Brandstätter, spekulieren darauf, daß die Furcht vor dem von den Alliierten aufgezwungenen, weltweit einigartigen, tatbildlosen NSDAP-Verbotsgesetz jedes Bekenntnis zum deutschen Volk und dessen Selbstbestimmungsrecht zum Schweigen bringen wird.
Die Wahrheit aber ist, daß der Anschlußgedanke keine Erfindung des Nationalsozialismus war und das Verbotsgesetz daher zu Unrecht wider denselben in Stellung gebracht wird.
Das im Staatsvertrag enthaltene Anschlußverbot bindet, wie der Staatsvertrag überhaupt, den Staat, nicht jedoch den Staatsbürger!

Das Ziel der Vereinigung aller Deutschen in einem Vaterland, das übrigens auch Theodor Herzl für seine Idee vom Judenstaat inspirierte, war auch Ziel von Marx und Engels, des Hauses Habsburg (Schlacht von Königgrätz) und vor allem der Sozialdemokraten.
Der Jude Friedrich Adler, Führer der österreichischen Sozialdemokratie im Exil, trat auch nach der Niederlage Deutschlands 1945 für den Verbleib Österreichs bei Deutschland ein. Sein Bekenntnis zum deutschen Volk erneuerte er dabei nachdrücklich.
Dennoch wurde von der Zweiten Republik eine Stra0e in Wien nach ihm benannt.

Nun hören sie meinen Standpunkt, den sie gerne bei den Herren Strache und Bellen denunzieren dürfen:
Bereits am Parteitag von Dr. Burgers zu Unrecht verbotener NDP in Linz im Jahre 1971 schlug ich vor, die Wiedervereinigung Österreichs mit Deutschland in das Parteiprogramm aufzunehmen, jedoch solange auf eine Propagierung dieses Zieles zu verzichten, solange der von den Besatzungsmächten auferlegte Staatsvertrag dies verbiete.
Und an diesem Standpunkt halte ich bis heute fest.
Für einen Zusammenschluß Österreichs an das noch immer besetzte Deutschland, in dem die US-Gouvernante Merkel wütet, könnte sich heute ohnehin niemand erwärmen.
Jedoch den Traum von einem gemeinsamen deutschen Vaterland im Herzen zu tragen, den Traum, für den mein Vater 1944 als Fallschirmjäger in den Tod ging und den Friedrich Adler noch nach 1945 verteidigte, werden mir die Brandstätters, die Straches und die Bellens dieses Landes nicht verbieten können.
Eine pauschale Kriminalisierung des Reichsgedankens durch von den Alliierten installierte Marionetten wird von uns gerade in diesem Bedenkjahr 2018 nicht hingenommen werden.

Gerd Honsik

 

Anmerkungen:

1) Siehe: Reinhold Wagnleitner, „Coca-Colonisation und Kalter Krieg. Die Kulturmission der USA in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg“, Verlag für Gesellschaftskritik, Wien 1991, S. 124, Anm. 69 (National Archives Washington 511.63/3-1450. Antrag Portischs vom 30. April 1950).

2) „Kurier“, Wien, 28.1.2018, Print-Ausgabe, S. 11.

3) OLG Linz, Entscheidung 9 Bs 317/95: „Volk ist im ethnischen Sinn zu verstehen … die gemeinsame genealogische Wurzel …“ Foregger, „Strafgesetzbuch (StGB) samt ausgewählten Nebengesetzen. Kurzkommentar“; Liebscher in: Foregger/Nowakowski, „Wiener Kommentar zum Strafgesetzbuch“ (zu § 321); Mayerhofer, „Das österreichische
Strafrecht 1. Teil“, 5. Auflage, zu § 283 StGB. Vollzugsanweisung der Staatsregierung vom 20. August 1920 über den Erwerb der österreichischen Staats­an­ge­hö­rigkeit durch Option, StGBl. 1920/397. https://radio-honsik.info/honsiks-bekenntnis/

 

Honsiks Wort zum Sonntag

Der Mega-Massenmord als Grund-Konsens der Republik Österreich?

 

(Guten Tag, Herr Nationalratspräsident Sobotka!)

 
Erschrocken war ich, als Sie am 4. dieses Monats im TV (ORF 2, „Pressestunde“ am 4.2.2018 um 11:05) einen „antifaschistischen Grundkonsens“ als Moralkodex für die Zweite Republik Österreich beschworen. Das hat unser Land nicht verdient!
Ja wissen Sie denn nicht, daß der „Antifaschismus“ viel schlimmer war als der Faschismus selbst?

Auch wenn Sie die Begriffe nicht auseinanderhalten können sollten und mit „Faschismus“ den Nationalsozialismus meinen, muß ich Sie wissen lassen:
Eine Studie der Universität Wien belegte schon vor Jahrzehnten, daß im 20. Jahrhundert 120 Millionen Menschen aus politischem, religiösem oder rassistischem Hass außerhalb von Kampfhandlungen, ermordet worden sind.
Yehuda Bauer, seines Zeichens „Professor of Holocaust Studies“ und Leiter der Yad- Vashem-Gedenkstätte, die ja unseren Politikern bestens bekannt ist, bestätigte dies – in Übereinstimmung mit der Universität Madrid.
Da erfährt man also, daß das antifaschistische China Mao Tse-tungs 40 Millionen, das antifaschistische Regime Stalins gar 60 Millionen1) Menschen außerhalb von Kampfhandlungen ermordete.

Die von den USA geführte und angestiftete Allianz des Zweiten Weltkrieges organisierte mittels angeordneter Hungersnot (Morgenthau-Plan), Vertreibung und Verschleppung in die Sklaverei der „Nachkriegsgefangenschaft“ laut Bundeskanzler Adenauer, US-Außenminister Cordell Hull und der Historiker James Bacque 13 Millionen „Befreiungsopfer“ , die allesamt die Ideologie des „Antifaschismus“ zu verantworten hat.

Diese „antifaschistische Ideologie“ manifestiert sich in West und Ost durch die Traditionsfeindlichkeit, durch den Feindeshaß, den Gesellschaftsterror (Rolle der Frau), Intoleranz und durch Wissensverzicht, etwa durch Leugnung biologischer Erkenntnisse.
Kritische Intellektuelle in den USA sprechen in diesem Zusammenhang von „kulturellem Marxismus“.

Ungeachtet der Erfindung des Begriffes „Rassismus“ als politisches Totschlagvokabel schreckt der Antifaschismus nicht davor zurück, seine Opfer (etwa die 13 Millionen Deutschen, die acht Millionen Ukrainer und ungezählte Millionen Tartaren, Tschetschenen usw.) nach rassischen, also ethnischen Kriterien zu selektieren und kollektiv haftbar zu machen.
Zieht man nun von den 120 Millionen Mordopfern des 20. Jahrhunderts jene sechs Millionen Morde, die die geltende Zeitgeschichte dem Nationalsozialismus zuordnet, ab, so bleiben für den „Antifaschismus“, den Sie, Herr Sobotka, auf den Spuren des Herrn Van der Bellen im Gedenkjahr 2018 zum Idol für unser Österreich vergötzen wollen, immerhin 114 Millionen Mordopfer übrig.
Wahrlich „ka Lercherlschaß“!
Und damit werden Sie nicht durchkommen!

Alles was nun an Deutung von Euch Politikern aus Eurem Munde kommen sollte, wird unter diesem Vorzeichen nach Lug und Trug der alliierten Besatzung stinken!
Die Österreicher werden am Ende des Tages nicht bereit sein, eine Ideologie, die unbereut und kontinentübergreifend die größte Völkermordorgie der Weltgeschichte zu verantworten hat, als „Grundkonsens“ unseres Vaterlandes anzuerkennen!
Und so fordere ich Sie, Herr Nationalratspräsident, auf: Widerrufen Sie!
Distanzieren Sie sich von den 114 Millionen Mordopfern des Antifaschismus!
Um so mehr, als sich unter denselben bis zu einer Million Deutschösterreicher aus Böhmen, Jugoslawien und Rumänien sowie der Republik Österreich selbst befinden.

Mit höflichen Grüßen

Gerd Honsik
(im sechzigsten Jahr des Widerstandes)

Anmerkungen und Quellen (Auszug):
1) Zu den bis zu 60 Millionen Todesopfern Stalins und der UdSSR vgl. auch: Norman Davies, „Europe. A History“, 1998, S. 964: “The total tally of his [Stalin’s] victims can never be exactly calculated; but it is unlikely to be much below 50 millions.”
Markus Mynarek, „Die versklavte Nation“, 2016, S. 141 f. „Alexander Solschenizyn und Jewgenija Albaz (eine Russin jüdischer Herkunft) sprechen von mindestens 60 Millionen Mordopfern des stalinistischen Systems. ‘Prof. Dr. Michael Voslensky, der sowjetischer Dolmetscher beim Nürnberger Prozeß war, der Akademie der Wissenschaften der UdSSR angehörte …’, wirft dem Sowjet-Staat ‘viele Dutzende von Millionen’ Mordopfer vor.“
„kurier.at“ vom 5.3.2013: „Forscher schätzen die Zahl der Todesopfer aber weitaus höher ein: Bis zu 60 Millionen Menschen könnten während Stalins Regime ihr Leben gelassen haben.“ https://kurier.at/politik/ausland/zum-60-todestag-des-sowjet-herrschers-stalin-kult-in-russland-er-ist-schon-fast-jesus-christus/4.471.146
Konrad Adenauer, „Erinnerungen. 1945-1953“, Deutsche Ver­lags­-­An­stalt, Stutt­gart 1965, 4. Aufl. 1980, S. 186: „7,3 Mil­lionen sind in der Ostzone und in den drei Westzonen angekommen. Sechs Millionen Deut­sche sind vom Erdboden verschwunden. Sie sind verdorben, gestorben.“
Austin J. App, „Der erschreckendste Frieden der Geschichte“, Hellbrunn-Verlag, Salzburg 1947. (Originaltitel: „History’s most terrifying peace“.)
James Bacque, „Der geplante Tod“, Ullstein Verlag, Berlin 2004; „Verschwiegene Schuld“, Pour le Mérite, Selent 2002. (Originaltitel: „Other Losses“, General Paperbacks, Toronto 1991; „Crimes and Mercies“, Little Brown and Co., To­ronto 1997.)
Maximilian Czesany, „Europa im Bombenkrieg 1939-1945“, Stocker Verlag, Graz 1998.
Cordell Hull, „The Memoirs of Cordell Hull“, New York 1948.
Heinz Nawratil, „Die deutschen Nachkriegsverluste unter Vertriebenen, Gefangenen und Ver­schleppten“, Ullstein, Fran­kfurt M./Berlin 1986; „Die deutschen Nachkriegsverluste. Vertreibung, Zwangs­arbeit, Kriegsgefangenschaft, Hunger, Stalins deutsche KZs“, Ares Verlag, Graz 2008; „Schwarzbuch der Vertreibung 1945 bis 1948“, Universitas Ver­lag, München 2007.
John Sack, „Auge um Auge“, Kabel Verlag, Hamburg 1995. (Originaltitel: „An Eye for an Eye. The Untold Story of Je­wish Revenge Against Germans in 1945”, Basic Books 1993.)
Helke Sander, Barbara Johr, „Befreier und Befreite“, Kunstmann Verlag, München 1992. (Eine Dokumentation über die Ver­brechen an deutschen Frauen und Mädchen durch Vergewaltigung. Es wurden insgesamt 2.000.000 Frauen ver­ge­wal­tigt, davon 240.000 mit Todesfolge.)

 

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