Honsiks Beitrag zu den Iden des Dezembers

Der falsche Messias!

 

Straches „Wahlkampfzuckerl“ für Präsidentschaftskandidat Hofer: Den größten Völkermord der Weltgeschichte hat er öffentlich als „Befreiung“ verherrlicht! Tête-à-Tête mit Israels Hardlinern, Integrationsverweigerern und Landräubern per Migration. Der tumbe Goj meinte die Juden über den Tisch ziehen zu können und landete mitten im Wahlkampf in der Falle der israelischen Fundamentalisten!

 

Anfang November fand iein gespenstisches „Symposion“ der FPÖ statt, – einberufen von Obmann H. C. Strache –, in dessen Verlauf alle Ideale der freiheitlichen Gründungsväter verraten wurden.

 

    1.  Der Sieg der Alliierten im 2. Weltkrieg über Deutschland wurde dabei wahrheitswidrig als „Befreiung“ eingestuft und den USA für eine solche Befreiung gedankt. Damit beleidigte er die Überlebenden des Befreiungsgenozids. Jalta und Potsdam wurden so gutgeheißen!

 

    1.  Strache distanzierte sich vom Selbstbestimmungsrecht der Völker dadurch, daß er den Palästinensern das Recht auf einen ei­genen Staat absprach. Und sie seien „selbst schuld“ an ihrem Schicksal. Damit verunglimpfte er auch das Andenken von Altbundeskanzler Dr. Kreisky, der den Palästinenserstaat als Mittel zur Aussöhnung und als Mittel gegen Antisemitismus gefordert hatte.

 

    1. Strache trat kritiklos für die Politik Israels ein. Er glorifizierte die Juden gleichsam als Opfervolk der Weltgeschichte.
      Daß dies für die Bekämpfung von Antisemitismus in der Welt zweckdienlich sein könnte, muß bezweifelt werden.
      Mit seiner offensichtlich falschen, aus durchschaubarem und einfältigem politischen Kalkül vorgebrachten Geschichtsdarstellung tut er den Juden keinen Dienst. Denn den Antisemitismus bekämpft man nicht durch Ausblendung der Verbrechen Roosevelts, Morgenthaus, Ehrenburgs, Trotzkis, Kaganowitschs und der 100 Millionen Opfer des Antifaschismus im 20. Jahrhundert, sondern nur durch die Auflistung und das Bekenntnis zu den jüdischen Humanisten. Wie etwa zu Yehudi Menuhin, Jitzchak Rabin, Prof. Israel Shahak, Dr. Löwenherz, Benedikt Kautsky, Dr. Bruno Kreisky, Dr. Michael Stern oder Friedrich Adler!

 

  1. Strache bezeichnete abermals „den Nationalsozialismus“ als die größte Verbrecherideologie aller Zeiten, und auch diese Feststellung war unsachlich. Wenn selbst die offizielle (also vom Gesetzgeber als „seriös“ bezeichnete Zeitgeschichte) den antifaschistischen Mächten im 20. Jahrhundert über 100 Millionen Mordopfer zuordnet, davon China und Rußland alleine 90 Millionen, so muß Herr Strache ein schlechter Rechner sein, um in diesem „Ranking des Bösen“ den Antifaschismus zu Gunsten des Nationalsozialismus um den ersten Platz zu betrügen.
    Auch ich würde als FPÖ-Obmann, schon im Hinblick auf die Gesetzeslage, den Appell an alle Mitglieder richten, sich jeglicher Verherrlichung des Nationalsozialismus zu enthalten. Daß ein Genozid jedoch aus dem NSDAP-Programm zu entnehmen war, ist eine hetzerische Geschichtslüge. Für diese Ansicht spricht, daß Neville Chamberlain, daß die Medien des Westens wie auch die Besucher der Olympiade von 1936 im NSDAP-Programm keine Ideologie gefunden hatten, die Genozid impliziert. Auch in den Biographien von Harry Truman, Winston Churchill und Charles de Gaulle oder in den Aufzeichnungen der Männer um Stauffenberg fand sich kein Hinweis auf eine völkermörderische Ideologie des NS-Programmes!

Die einzige Ideologie, die sich im NSDAP-Programm findet, – das wissen alle, die es gelesen haben –, ist das Bekenntnis zum „positiven Christentum“. So sah das bisher offenbar auch die österreichische Justiz, denn in den rund 500 politischen Prozessen wegen „nationalsozialistischer Wiederbetätigung“ nach dem NS-Verbotsgesetz wurde das NSDAP-Parteiprogramm niemals thematisiert. Es wurde niemals den Geschworenen vorgelesen! Und es wurde niemals einem Angeklagten die Verfechtung auch nur eines der 25 Programmpunkte der NSDAP vorgeworfen. Denn weder das Gute, das seine Anhänger bewundern, noch das Böse, das seine Feinde dem Nationalsozialismus vorwerfen, steht im Programm!

Alles in allem: Durch die Verherrlichung des größten, in Jalta und Potsdam bekräftigten und von Konrad Adenauer dokumentierten Völkermordes der Weltgeschichte an den Deutschen (siehe dazu Adenauer, der uns in seinen Memoiren allein sechs Millionen Vertreibungsopfer überliefert) hat Strache uns Überlebende dieser „Befreiung“ und auch die Nachkommen aller Überlebenden beleidigt.

Und er hat den Opfergang unserer Wehrmachtsangehörigen als verbrecherisches Teufelswerk verunglimpft. Jene „Pflichterfüllung“, die von Generationen von Politikern – nicht nur der FPÖ, sondern fast aller Parteien – etwa am Ulrichsberg Jahr für Jahr gepriesen wurde und zu der sich Bundespräsidenten wie Rudolf Kirchschläger und Kurt Waldheim, ein Bundeskanzler Alfons Gorbach und Minister wie Heinrich Drimmel und Theodor Piffl-Perčević bekannt hatten, wurde so herabgewürdigt.

Nun, da die Kriegsgeneration, welche die FPÖ einst aus der Taufe gehoben hat, weitgehend ins Grab gesunken ist, da meint Strache – im Gleichklang mit dem untergehenden System, dem er sich an den Hals wirft – bräuchte man auf deren Andenken keine Rücksicht mehr zu nehmen. Tote haben ja kein Wahlrecht!

So wurde denn das „Symposion“ der FPÖ vom 7.11.2016 gleichsam zur „Schwarzen Messe“, an der auch der Kidnapper Adolf Eichmanns, Herr Rafael Eitan, als Ehrengast teilnehmen durfte. („Haben wir aus der Geschichte gelernt? Neuer Antisemitismus in Europa“, Grand Hotel, Kärntner Ring, Wien.)

Die verhöhnten Kernwählerschichten, verhöhnt durch den Verrat all ihrer Ideale und durch den Liebestanz mit den jüdischen Fundamentalisten, haben Strache bei dieser Präsidentschaftswahl die Rechnung präsentiert. Er ist der Vater der Niederlage. Die politischen Strandräuber David Lasar und Ursula Stenzel haben mit ihren falschen Leuchtfeuern ganze Arbeit geleistet! Strache ist damit bei den Kernschichten seiner Partei für immer erledigt!

Sein Pakt mit den ewigen Integrationsverweigerern, mit den israelischen Hardlinern, die Migration als Mittel von Landraub und Völkermord an den Palästinensern vorexerzieren, entlarvt ihn als falschen Messias.

Würde er Kanzler Österreichs werden, es wäre für ihn ein großer Sieg. Für jene aber, die weiterhin predigen und sprechen wollen vom Vaterland, wäre es der dunkelste Tag. Er, Strache, mag nun spotten über uns und fragen: „Wie viele Divisionen hat denn der rechte Narrensaum?“ Und wir werden ihm antworten: „Die Wahrheit braucht keine Divisionen!“

Gerd Honsik

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