Honsiks Kommentar der Woche (KW 16, 2017), Putins Tabubruch

 

Warum sie ihn fürchten, warum sie ihn hassen  

Putins Tabubruch!
Es geht um das „europäische Friedensprojekt“.

Die scheinheilige Parole vom „europäischen Friedensprojekt“ ist einfach zu beschreiben:

  • Der größte Völkermord der Weltgeschichte, mit etwa 13 Millionen deutschen Mordopfern nach dem Schweigen der Waffen, der von der Propaganda der Täter zynisch als „Befreiung von 1945“ zelebriert wird, soll weiter ungesühnt bleiben;
  • die Räuber sollen den Raub von 125.000 km2 deutschen Landes behalten dürfen.
  • Die Mörder der sechs Millionen im Zuge der Vertreibung ermordeten deutschen Zivilisten sol­len weiter ungestraft, die Folterknechte von Landsberg, die Betrüger von Nürnberg straf­los bleiben;
  • die Initiatoren der Hungerkampagne von 1945 bis 1948 mit ihren fünf Millionen Nach­kriegs­opfern sollen weiter als Demokratiebringer gefeiert werden dürfen;
  • die Staatenlenker, die acht Millionen ehemalige deutsche Soldaten nach der Kapitulation in jah­re­lange Sklaverei, – die bis heute beschönigend „Kriegsgefangenschaft“ genannt wird, obzwar im Frieden vollstreckt –, verbracht haben, sollen nicht gehenkt werden dürfen,
  • und die brutal durch Raub veränderten Grenzen sollen, damit die Täter die Beute behalten dürfen, nie mehr verändert werden.
  • Die Bio-Deutschen, obzwar nicht kollektiv schuldig, sollen dennoch als einzige Nation der Welt „kollektiv verantwortlich“ bleiben, und aus dieser „kollektiven an die Abstammung ge­­bundenen Verantwortung“; die für kein anderes Volk der Erde gilt, soll weiterhin die Ver­weigerung jedes Rechtes auf Wiedergutmachung und auf ethnischen Fortbestand abgeleitet wer­den dürfen.

In den fremdbestimmten deutschen Landen soll daher der Begriff des „Selbst­be­stim­mungs­rech­tes“ von den Epigonen der Besatzungsmacht als extremistisch und politisch inkorrekt – wie Volks­abstimmungen und wie der „Stammtisch“ – sogar verteufelt werden dürfen.

Die Krim: Putins Tabubruch!

In diesen Frieden, in diese Grabesstille hinein, die nur durch die aufgezwungenen, immer­wäh­ren­den, kompensatorischen Immigrationsströme nach Restdeutschland (Österreich) hinein ge­stört worden ist, platzte nun die Bombe von Putins Volksabstimmung auf der Krim. Ja, darf er denn das?

Obwohl die westlichen Medien gar nicht zu leugnen versuchten, daß eine klare Mehrheit der Ein­wohner der Krim für den Anschluß an Rußland eintrat, schämte man sich nicht, formale Vor­wände zu benennen, um die Abstimmung als illegitim bezeichnen zu können.
Denn ein schreckliches Präjudiz war geboren: Grenzen in Europa waren durch eine Volks­ab­stim­mung verändert worden. In einer Zeit, in der Brüssel die Völker abschaffen will, müs­sen Volksabstimmungen offenbar um jeden Preis verhindert werden.
Und das schlafende deutsche Opfervolk soll nicht wachgerüttelt werden dürfen, weil an­sonsten das Kriegsziel von 1945, der Kalergische Genozid mittels Zwangsimmigration, ge­fähr­det wäre.

Unsere Politiker, die Stadthalter der US-Kolonialmacht, haben den Begriff „Volk“, obzwar die­ser in allen unseren Verfassungen die zentrale Rolle spielt, gemieden wie die Pest. Und in ihrem Dienst­eifer gegenüber ihren Auftraggebern entwickelten sie einen ungeheuren Einfallsreichtum, um das Wort „Volk“, von dem alle Macht ausgehen sollte, nicht in den Mund nehmen zu müssen.
Von den „Konsumenten und Konsumentinnen“ sprachen die Schwarzen.
Von den „Bürgerinnen und Bürgern“ sprachen die Roten.
Von „starken Frauen“ und „Verbraucherinnen“ hörte ich Grüne sprechen.
Und H. C. Strache (FPÖ) verstand es durch Jahre hindurch in seinen Reden das deutsche Volk in Österreich einfach durch den Begriff „die Bevölkerung“ zu umschreiben.

Und da kommt nun Putin daher und läßt die Russen auf der Krim eine Volksabstimmung durch­füh­ren. In der Tat gefährdet ein solches Beispiel das europäische „Friedensprojekt“ (besser: „euro­päi­sches Friedhofsprojekt“), den Kalergi-Plan also, der sich zum Ziel gesetzt hat, nicht nur das deut­sche Volk, sondern nach und nach alle Völker – von einer Adelsrasse abgesehen – ab­zu­schaf­fen. An­geblich nur, um Konflikte wegen des verweigerten Selbstbestimmungsrechtes zu vermeiden. „Keine Völker – keine lästige Forderung nach Selbstbestimmung“, so mochten sich die Be­wirt­schaf­ter der Menschheit wohl gedacht haben. Na klar! Das sicherste Heilmittel gegen Zahn­schmer­zen ist immer noch das Schafott.

Gerd Honsik

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