Honsiks Kommentar der Woche (KW 24, 2017), Honsiks Antwort an Julian Feldmann

 

Honsiks Antwort an Julian Feldmann          

Herrn
Julian Feldmann
[email protected]

Sopron/Ödenburg, den 10. Juni 2017

Betrifft: Beantwortung Ihrer drei Fragen
 
Sehr geehrter Herr Feldmann!

Gerne beantworte ich Ihre drei Fragen, bitte jedoch um Nachsicht, daß ich dies mittels eines einzigen und daher sehr langen Satzes versuche:

Zwar war ich es nicht, der Horst Mahler zur Flucht verholfen hat, und die­ser wohnte auch nicht in meinem Haus, sondern – wie aus Presse­mel­dun­gen entnommen werden konn­te – in einer Pension, als er von hiesigen Po­li­zeikräften festgenommen wurde, aber ich hätte, wenn es an mir ge­le­gen wäre, ihm jede Fluchthilfe zuteil werden las­sen, so wie ich eine sol­che Hilfe jedem alten und schwerkranken Mann angedeihen ließe, – gleich welcher Weltanschauung, Religion, Muttersprache oder Hautfarbe er auch wäre, wenn er denn ebenfalls wegen gewaltfrei vertretener Mei­nung mit einer zehn­jährigen Haftstrafe bedroht wäre –, betone aber gleich­zeitig, daß von meinem Mit­gefühl die Millionen Scheinasylanten, die im Zuge der Vollstreckung des Kalergi-Pla­nes von europäischen Ma­rio­netten-Regimen in das Abendland geschleust werden, vor allem aber die Millionen junger syrischer Männer, die – unter Zurücklassung ih­rer schutz­losen Frauen und Kinder – das Weite suchen, ausgeschlossen sind und ich letz­tere, wenn ich denn die Macht hätte, als Bürgerkriegs-Deser­teure klassifizieren und in deren Herkunftsländer repatriieren würde.

Mit freundlichen Grüßen wünscht Ihnen
Mut zur Objektivität

Gerd Honsik

P.S.: Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um meinen Schlaf gebracht.

 

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