Honsiks Kommentar der Woche (KW 44, 2016)

Österreichs Schande

 

Kein Staat hat eine solch schändliche Schuld gegenüber Flüchtlingen auf sich geladen, wie die Zwei­te Republik Österreich: Von den drei Millionen „Altösterreichern“, den Deutschböhmen, Deutsch­mährern und Deutsch­schle­siern, – im allgemeinen Sprachgebrauch auch als „Sude­ten­deut­sche“ bezeichnet –, die den Massakern der Benesch-Dekrete entkamen, wurden nur an die 250.000 in Österreich aufgenommen. Die Masse der Sudetendeutschen wurde jedoch nach Deutsch­land durch­gewinkt.

Dazu bediente sich das Regime eines Propagandatricks: Es erklärte die Österreicher zu „Nicht-Deutschen“ und die Sudetendeutschen zu „Nicht-Österreichern“!

Ähnlich verfuhr es mit den Donauschwaben und den Siebenbürger Sachsen: Sie, die Jahrhunderte lang für Österreich geackert und gekämpft hatten, hielt die Zweite Republik offenbar für nicht ge­nü­gend „integriert“, um sie als Österreicher anzuerkennen, ernannte sie zu „Nicht-Österreichern“ und schickte sie zur „Integration“ weiter nach Bayern.

Wenn heute vom Regime die syrischen Ein­wan­derer in „Nachbarn in Not“ umgelogen werden, dann muß unsere Marionettenregierung daran er­innert werden, daß nicht wir die Nachbarn der Syrer sind. Denn da gibt es noch Israel, das riesengroße Saudi-Arabien und die aufnahmefähigen Emirate.

Dorthin allerdings will und darf keiner flüchten.

 

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