Der kulturelle Genozid als Kriegsziel der USA wider Österreich


 

ANTRAG AN DIE BUNDESREGIERUNG:

Das Verbot der österreichischen „Sozialdemokratischen Partei“ (SPÖ) er­scheint nach dem dokumentierten Verrat an den eigenen Idealen und der Zu­sammenarbeit mit dem US-Geheimdienst CIA ein unerläßliches Gebot der Stunde!

Der kulturelle Genozid als Kriegsziel der USA wider Österreich

 

Zum Beweis für den kulturellen Völkermord, den die USA am Abendland, vor allem aber an Öster­reich, ja an ganz Deutschland, planten und verüb(t)en, stelle ich einen Bericht des deutschen Wo­chen­­journals „Der Spiegel“, Nummer 38 aus 1997, voran, der den Titel trug:

„Sie schufen ein Monster“.

Aus dem unwidersprochen gebliebenen Beitrag geht hervor, daß die Verbreitung der soge­nann­ten „modernen Kunst“ in Europa ohne die CIA nicht möglich gewesen wäre.

Also all die modernen Museen, die modernen Skulpturen und Plastiken, die – aus Steuergeldern fi­nan­ziert – unsere öffentlichen Gebäude und Plätze zieren, die Perversitäten „unserer“ Aktions­künstler nur ein Machwerk eines ausländischen Geheimdienstes der führenden „Demokratie“ der Erde? (Siehe: „Der Spiegel“, Hamburg, 15.9.1997, S. 168 ff., http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8779508.html,
PDF: http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/8779508.)

Kein Aufschrei hatte sich erhoben im ganzen Abendland, kein Philosoph, kein Künstler, kein Schrift­­steller und kein Journalist hat der grausigen Meldung des „Spiegel“, des größten Wochen­ma­ga­zins deutscher Zunge, damals widersprochen, als die Meldung von der „modernen Kunst“ als einer Inszenierung des US-Geheimdienstes CIA ruchbar wurde. Niemand hatte angeregt, die Schul­di­gen zu jagen und zu bestrafen.
Der einzige Historiker, der es verstand, über das Kriegsziel der USA (gestützt auf eigene For­schungs­ergebnisse anhand originaler US-amerikanischer Aktenbestände) berichten zu dürfen, heißt Ao. Univ.-Prof. Dr. Reinhold Wagnleitner, seines Zeichens Universitätsprofessor für Allgemeine Ge­schich­te der Neuzeit an der Universität Salzburg.
Er ist Träger zahlreicher nationaler und internationaler Auszeichnungen. Aus seinem Werk „Coca- Colonisation und Kalter Krieg. Die Kulturmission der USA in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg“, Wien 1991, will ich hier zitieren.

Von der „Entdeutschung“ („De-Germanization“) Österreichs

(Wie die Neo-Sozialdemokraten das Deutschtum verrieten)

  • Ich zitiere aus dem Buch „Coca-Colonisation und Kalter Krieg“:
    „Ein weiterer wichtiger Punkt war das Verbot jedes deutschen Einflusses auf die neue Presse, also die Ent-Deutschung (De-Germanization) des gesamten Informationsapparates.“

So heißt es auf Seite 104!
Und damit ist alles, was in den Jahrzehnten nach dem Krieg Ziel der Bil­dungs­politik war und ist, als Teil des kulturellen Genozids des US-Imperiums in Österreich entlarvt. (Man beachte dazu das Geschwätz über „Bildung“ in gegenwärtigen Wahlkämpfen, etwa das Ge­schwätz des Neos-Chefs Strolz.)

In Österreich durfte unmittelbar nach dem Krieg unter Unterrichtsminister Hurdes auf dem Lehr­plan der Kinder nicht „Deutsch“ aufscheinen. Statt dessen stand dort „Unterrichtssprache“ zu lesen. Die Pläne, die Sprache in Österreich vom Deutschen – unter Berufung auf Mundartausdrücke (Zwetsch­ke statt Pflaume, Erdapfel statt Kartoffel) – abzuspalten, scheiterten schließlich trotz Erfin­dung eines „Österreichischen Wörterbuches“ an der Gemeinsamkeit des bairischen Dialekt­raums, dem die Österreicher – von Vorarlberg abgesehen – angehören! Man muß sich fragen: Kann es ein größeres Verbrechen an den Besiegten geben, als wenn man eine Volksgruppe zu nö­ti­gen sucht, ihrem Volkstum und ihrer Herkunft abzuschwören?

Man beachte analog zu derartigen antideutschen Umtrieben: Auf „Wikipedia“ kann nachgeprüft werden, daß es bis 1983 überhaupt keine „Luxemburgische Sprache“ gab.
Erst dann wurde ein deutscher Dialekt zur Schriftsprache erhoben und Luxemburg aus dem deut­schen Sprachraum willkürlich herausgebrochen. Man muß also den kulturellen Völkermordplan der USA an Österreich als Teil des gesamten Vernichtungs- und Unterwerfungsplanes gegen Deutsch­land erkennen. (W.o., Seite 104.)

  • Daß der Kampf gegen Deutschland nicht der Befreiung des deutschen Volkes oder auch nur Österreichs galt, geht auch aus Wagnleitners Buch hervor. Dort heißt es über das Kriegsziel der USA:
    „Es kann also kaum überraschen, daß in den USA bereits 1942 nicht nur die Götterdämmerung des Nationalsozialismus, sondern auch der Untergang der musikalischen Hegemonie Deutschlands diskutiert wurde.“ (W.o., Seite 226; Anm: Richard Freimann, „The Eclipse of German Musical Hegemony“, in: „Music and Letters“, 1.4.1942, S. 185.)
  • Auf Seite 84 schreibt Professor Wagnleitner: „Die Organisation der Umerziehung wurde in Öster­reich von der US-Information Service Branch (ISB) geleistet, die am 15. Mai 1945 ihre Tä­tig­keit aufnahm.“ Diese Organisation, der etwa der bekannte Opernführer Marcel Prawy (sie­he S. 233) als Kulturoffizier angehörte, umfaßte in diktatorischer Unduldsamkeit das Presse­we­sen (Vergabe von Lizenzen zur Zeitungsgründung), Theater und Musik, den Film und das ge­sam­te Bildungswesen „vom Kindergarten bis zur Universität“. (Siehe S. 87.)

Die Kulturmission der USA in Österreich

(S. 80 ff.):

  • Die Gründung von Zeitungen, die Vergabe von Lizenzen und die Ausbildung öster­rei­chi­scher Jour­nalisten. ( Zu Hugo Portisch: S. 103, 104, 188.) Da heißt es auf Seite 104: „Der Auf­bau der Presse in der US-Zone war damit ausschließlich unter die Kontrolle der US-Armee ge­stellt. Die österreichische Bevölkerung … erlebte diesen Neubeginn also unter dem Pa­ra­dox: US-Ku­ra­tel als demokratisches Konzept (Oliver Rathkolb).“ (= „Neubeginn“.)
  • Auf Seit 116 etwa läßt uns Prof. Wagnleitner wissen: „Die 161 Nummern der Land­wirt­schaft­li­che(n) Nachrichten aus den Vereinigten Staaten wurden zwischen 1947 und 1952 an Pro­fes­so­ren und Studenten der Hochschule für Bodenkultur, landwirtschaftliche Inter­es­sens­ver­bän­de und zehntausende Bauern versandt. Neben praktischen Hinweisen … zur mas­siven Ver­wen­dung von Insektiziden zur Schädlingsbekämpfung, zur … Einführung neuen Saat­gutes, wur­den vor allem die Vorteile der Mechanisierung und Motorisierung, … des Ein­satzes von Kunst­dünger und verbesserter Betriebsmethoden zur Steigerung der Produktivität dar­ge­stellt.“
  • „Alleine von 1947-67 wurden mehr als tausend ‘wissenschaftliche’ Bücher im CIA-Auftrag ver­­faßt und verlegt.“ Das berichtet Prof. Wagnleitner auf Seite 78 seines Werkes. Nie hat sich ein Politiker dafür interessiert, wovon diese Bücher handeln! Etwa von „Zeitgeschichte“? Von Che­­mie sicher nicht. Und wofür ein feindlicher Geheimdienst „wissenschaftliche“ Bücher her­aus­­bringt? Der Wahrheit können sie wohl nicht gedient haben.
  • Auf Seite 78 seines Werkes sagt uns Prof. Wagnleitner: „Dabei können die sozial­demo­kra­ti­schen Parteien dank ihres militanten Antikommunismus während des Kalten Krieges, aller­dings meist ohne Kenntnis ihrer führenden Politiker, ‘geradezu als Bündnisorganisation der CIA eingestuft werden.’ (Anm.: Hans-Jürgen Schulz, „Die geheime Internationale, Frank­furt a. M, 1982, S. 160.)
    Dies ging soweit, daß selbst Reden von SPÖ-Politikern von der CIA aufgesetzt worden sind. Auch ließ die SPÖ unter Verletzung des Staatsvertrages von Wien (1955) ein Netz von Waffen­la­gern errichten und heimlich ein dazugehöriges Netzwerk von Terroristen ausbilden, um dieses In­stru­mentarium im Kampf gegen den Vertragspartner Sowjetunion einzusetzen.
  • Zur „Bildungsreform“ (die US-Besatzungsmacht nennt es „Reform des Erziehungswesens“) sagt uns Reinhold Wagnleitner auf Seite 188:
    „Dazu gehörte vor allem die Demokratisierung des Schulwesens…“
    Was die US-Besatzungsmacht darunter verstand, lesen wir auf derselben Seite. Aus dem Text geht hervor, daß von den Pflichtschullehrern 45 Prozent, von den Sekundarschullehrern 39 Pro­zent, von den Universitätsprofessoren 80 Prozent durch die „Befreier“ entlassen oder vom Dienst suspendiert worden sind!

Das also war es, was die USA unter der „Befreiung“ Österreichs verstanden: den totalen kulturellen Völ­­ker­mord an den Besiegten!
Das Buch „Coca-Colonisation und Kalter Krieg. Die Kulturmission der USA in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg“, längst aus dem Buchhandel verschwunden, sollte als Pflichtlektüre jedem Österreicher, jedem Deutschen und jedem Europäer empfohlen werden.
Ein Verbot der Sozialdemokratischen Partei muß künftig auf Grund deren Jahrzehnte langer Zu­sam­men­arbeit mit der CIA gegen Österreich Ziel jeder demokratischen Bestrebung sein.

 

 

Gerd Honsik

 

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