Honsiks Regenbogenplan

Vom ersten Entwurf dieses Planes setzte mein väterlicher Freund, der Schriftsteller Theodor Viktor Soucek („Vom Uratom zum Kosmos“/Universitas- Verlag), im Jahre 2007 schriftlich folgende mit ihm befreundete Persönlichkeiten, die positiv auf den Plan reagierten, in Kenntnis:
Den Meeresbiologen Hans Hass, den Zeitungsherausgeber Hans Dichand (Kronen-Zeitung) und den Erbauer des Münchner Olympia-Stadions, Architekt Prof. Dr. Ing. Jörg Schlaich, dessen Büro auch mit dem Bau von Aufwindkraftwerken in Ägypten befaßt ist.
Der ausführliche Brief von Prof. Schlaich ist in meinem Besitz, ebenso wie die beiden Briefe, die Theodor Soucek in der Sache an Hans Hass und Hans Dichand schrieb. Die vorhandenen Briefe werden auf meiner Website „Radio Deutsch Österreich“ veröffentlicht.

Gerd Honsik

 

Erster Entwurf, am 12. Juni 2007 im Internet vorgestellt.
Ergänzt im Sommer 2017 und via meine Website „Radio Deutsch- Österreich“ an zwanzigtausend Interneteilnehmer mit der Bitte um Verbreitung versandt.

Der „Regenbogen-Plan“
„Wüsten zu Wäldern!“

von Gerd Honsik

Auf Englisch: „Bright-Rainbow „Plan“, benannt nach dem Namen meines spanischen Verlages „Bright Rainbow“ S.L.

„Ich bin noch nie in der Wüste gewesen aber ich habe immer an sie denken müssen.“

Meine VISION in einem einzigen Satz

Aufforstung der Sahara und deren Umwandlung von einer Wüste in die zweite „Grüne Lunge“ dieser Welt mittels an der Mündung entnommenen Wassers des Nils, des zweitgrößten Flusses der Erde, der, neben der größten Wüste unseres Planeten fließend, sein Süßwasser bisher ungenützt im Meer vergeudet hat und dessen teilweise bis totale Umleitung hinein in die Depression der Qattara-Senke, wo die hinabstürzenden Wassermassen, die von Anbeginn stromerzeugend und schließlich durch ihre 3000 Tonnen Süßwasser pro Sekunde den riesigen „Qattara-See“ bildend, mittels Aquädukten in die Sahara geleitet werden können, um diese wiederum in jenes Grünland zu verwandeln, das sie einstens gewesen ist, wodurch auch eine positive Beeinflussung des Weltklimas im Sinne einer Abkühlung durch Steigerung der Wolkenmasse und des unersättlichen CO2-Dursts der entstehenden Wälder erfolgt.

Konsequenzen:

Die Aufforstung der Sahara durch den Einsatz des an der Mündung entnommenen Nilwassers, mit dreifachem Ziel:

a.) Die angeblichen Folgen des technischen Kohlendioxydausstoßes würden, wenn dieser denn eine tatsächliche Gefahr darstellt, ausgeglichen werden*),

b.) Die Erderwärmung, gleichgültig, welche Ursachen diese hat, könnte damit durch eine starke Vermehrung der Wolkenmasse hintanhalten werden.

c.) Gleichzeitig würde man eine unglaubliche zivilisatorische Großleistung für die gesamte Menschheit, besonders aber für die arabische Welt, vollbringen, und zwar durch ein gewaltiges Friedensprojekt, das obendrein nur ein Zehntel der Kriegsrüstung des letzten Jahrzehntes erfordern und welches die ersten großen Investitionen durch Stromgewinnung abdecken würde! Eine Wüste, so groß wie Europa, könnte etwa für den Gegenwert der sinnlosen „Palmeninsel von Dubai“ in einen blühenden Garten verwandelt werden.

 

Zusammenfassung

 

  • Die Wiederherstellung einer fruchtbaren Kulturlandschaft, die dort einstmals existierte, und die auch durch Menschenhand (Abholzung und Abweidung) verschwunden sein dürfte!
  • Die Abwendung der Erderwärmung, gleichgültig, ob diese nun auf das CO2 und die Schuld des Menschen oder aber auf einen kosmischen Zyklus zurückzuführen ist. Denn Milliarden von Baumwipfeln und CO2-begierigen und rasch wuchernden Jojoba-Büschen werden Unmengen von CO2 benötigen und binden.
  • Gleichzeitig werden sich über der riesigen Oasenlandschaft durch die Verdunstung von schließlich dreitausend Tonnen Wasser pro Sekunde regenreiche Wolken bilden, welche die Sonneneinstrahlung auf unserem Planeten einschneidend verringern.
  • Diese Wolkenmengen werden nicht nur die Sahara und die Sahelzone eines Tages zu einem Paradies machen, sie werden Regen auch in einem noch nicht abzuschätzenden Maße auf die Arabische Halbinsel und den Nahen Osten tragen, dessen segensreiche Folgen noch gar nicht abzusehen sind. Fauna und Flora, wie sie in Wüsten nur noch auf Felszeichnungen zu finden sind, werden wiedererstehen.
  • In den Wüsten der Arabischen Halbinsel könnten allein durch die Aufforstung der Sahara die Savannen zurückkehren und mit ihnen das Gebrüll des Löwen, noch ehe Euphrat und Tigris in den „Regenbogenplan“ einbezogen werden und deren Wasser in die Wüsten des Irak und Syriens zurückgepumpt wird.
    Man wird erkennen: Das physikalische Gesetz, welches besagt, daß „Energie weder gewonnen noch verloren werden kann“, läßt sich auch auf das Wasser abwandeln und ich behaupte: Wasser kann nicht gewonnen werden oder verloren gehen, es ist in überreichem Maße vorhanden und will nur genutzt sein!

Die Erkenntnisse, auf denen meine Vision basiert:

 

1. Entlang der größten Wüste der Welt fließt der zweitgrößte Strom der Erde, ohne ihr sein Wasser spenden zu dürfen und er vergeudet all sein Süßwasser ins Meer.

2. Israel hingegen läßt keinen Tropfen des Jordanwassers ins Meer fließen. Dazu ist diesem Staat das Süßwasser zu kostbar. Es wird zurückgepumpt und für die Landwirtschaft und im Kampf gegen die Wüste verwendet. Durch Aufforstung soll Israel einen Klimawandel erreicht haben, der in gewissen Jahreszeiten zur Rückkehr von Niederschlägen geführt hat, wie sie in der Bibel erwähnt und seit einem Jahrtausend ausgeblieben sind. Ich frage mich, warum läßt man es zu, daß das Süßwasser des Nils, welches PRO SEKUNDE den Wasser-Jahresbedarf von fünftausend Dattelpalmen decken könnte, im Meer verschwindet?

Wie meine Vision entstand

Als Dreizehnjähriger habe ich am Gymnasium meinen Geographielehrer darauf hingewiesen, daß ein Blick in den Atlas dazu anrege, einen Tunnel durch das Gebirge links des Nils zu treiben und Süßwasser in die sogenannte Qattara-Senke zu leiten, die auf dem Atlas als ein unter dem Meeresspiegel gelegenes Gebiet (Depression) durch tiefgrüne Färbung ausgewiesen war.
Ich erntete gutmütigen Spott und wurde darauf aufmerksam gemacht, daß auf dem Lehrplan die Kalkalpen stünden. Etwa 20 Jahre später entnahm ich einem Buch, daß ein solcher Tunnel bescheidenen Ausmaßes durch das Bergland links des Nils in Richtung Wüste tatsächlich gebaut worden war.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß alle Versuche, Wasser vom Lauf des Flusses umzuleiten bevor er das Meer erreicht, zum Schaden der Oasenlandschaft des Nil-Tales und vor allem des Deltas gereichten. (Siehe dazu: „Fluch der fehlenden Sedimente“ Die Presse 27. März 2010/ Seite 27).
Drei Informationen waren entscheidend für mich, den „Regenbogenplan“ zur Aufforstung der Sahara zu entwickeln:
1.) Jahre nach der Meldung über den Tunnel Ägyptens in die Qattara- Senke las ich von einem Plan Libyens in den Medien, Salzwasser aus dem Meer in die Qattara- Senke zu leiten. Und daß von diesem Plan u. a. wegen der drohenden Versalzung des Bodens Abstand genommen wurde. Da die Qattara- Senke unter dem Meeresspiegel liegt, hätte man sich durch die hinabstürzenden Wassermassen aus dem Mittelmeer den Betrieb eines gigantischen Wasserkraftwerkes versprochen, welches durch die ständige Verdunstung auf einer Fläche von Zehntausenden Quadratkilometern in Betrieb gehalten worden wäre. Bereits im Jahre 1912, so entnahm ich nun Google, soll der Berliner Geographieprofessor Albrecht Penck den Plan zur Stromerzeugung in der Quatara-Senke, die bis zu 80 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. mittels Salzwasser aus dem Meer vorgestellt haben.
2.) Ich erfuhr, daß Israel keinen Tropfen Süßwasser des Jordans an das Salzwasser verschwendet, sondern dasselbe zurückpumpt, um das Land zu begrünen.
3.) Ich hörte, daß das Ausbleiben der Überschwemmungen seit dem Bau des Assuan- Staudammes nachteilige Folgen für die Ägyptische Landwirtschaft hat.

Der neue Ansatz mußte daher lauten:

Das Wasser des Nils erst dann zu entnehmen, wenn dieses seinen Weg durch Ägypten ungestört beendet hat. Also dort, wo das Delta endet, ehe das Meer beginnt. Das große westliche Haff des Nil-Deltas bietet sich nach einem Blick auf die Karte zur ersten Süßwasserentnahme an.

Mein Kraftwerksprojekt „QATTARA-SENKE“

Es sollte daher für den Betrieb des Wasserkraftwerkes, das ich „Qattara–Senke-Kraftwerk“ nenne, von Anfang an auf Nilwasser, also Süßwasser, ab der Mündung zurückgegriffen werden. Auf diesen Denkansatz kam ich, als ich (siehe oben) las, daß Israel keinen Tropfen Süßwasser in den See Genezareth fließen läßt, sondern alles Süßwasser zurück ins Land pumpt.
Der Bau des Kanals für meinen Sahara-Plan, um den zu schaffenden Qattara-See zu speisen, müßte eine Länge von etwa 300 km haben.
Das Projekt sollte von Anfang an einer Machbarkeitsstudie Stand halten: Das Gelände ist flach und sandig, große Höhenunterschiede sind nicht zu überwinden. (Vergleiche Kosten für den Suezkanal von 200 km Länge).
Im Internet fand ich Unterlagen über den Umbau des immerhin knapp 80 km langen Panamakanals: In schwierigem Gelände und versehen mit kostenintensiven Schleusen kostet dieses Bauvorhaben dem Vernehmen nach 8 Milliarden Dollar. Das ist weniger als Deutschland und Österreich zusammen pro Jahr für Entwicklungshilfe und die Semkung desCO2-Ausstoßes auszugeben planen.
Unweigerlich müßte diese zusätzliche Verdunstungsmenge, die genau errechnet werden kann, zu einer zusätzlichen Wolkenbildung führen, welche die Sonneneinstrahlung mildert und die für die Abkühlung der Erde wahrscheinlich mehr Auswirkung hätte als alle im gleichen Zeitraum in Europa ergriffenen Maßnahmen zu Senkung des CO2-Ausstoßes.
Daß die Wolkenbildung gleich zu Beginn des „Regenbogenprojektes“ auch zusätzliche Niederschläge nach sich ziehen wird (zusätzliche Verdunstungsflächen bedeuten immer zusätzliche Niederschläge), sei ebenfalls vermerkt. Wenn auch eingeräumt werden muß, daß niemand zunächst vorhersagen kann, wo diese niedergehen, welche Region also zuerst davon begünstigt würde.
Zu diesem Zwecke sollte das Wasser des Nils nicht im Oberlauf (wegen der negativen Folgen), sondern im Delta aufgefangen, hochgepumpt und zunächst in die Qattara-Senke geleitet werden. Die Stromgewinnung durch die in die Depression stürzenden Wassermassen würde die Kosten für das Hochpumpen gleicher Mengen von Nilwasser übersteigen. Das herabgestürzte Wasser stünde sodann unentgeltlich für die Aufforstung bereit.
Von hier aus sollten dann jene Windgürtel aus heimischen Pflanzen (und dem amerikanischen Jojoba-Strauch) durch die Wüsten Afrikas gezogen werden, mit denen die Aufforstung und damit der Klimawandel eingeleitet werden kann.

Kann der Mensch das Klima mitbestimmen?

Allein durch seine Zerstörungswerke schon hat der Mensch diese Frage mit „ja“ beantwortet.

Gerade in der Sahara und der Sahelzone gelten neben den unbeeinflußbaren kosmischen Vorgängen das vom Menschen verursachte Abweiden und Abholzen als die Hauptursachen des Wüstenwachstums.
Die Verkarstung der Gebirge im Mittelmeerraum durch Abholzung (man nennt dabei den seinerzeitigen Schiffsbau als Haupttriebfeder) und der damit verbundene Wassermangel gelten als erwiesen. Aber auch im Guten sind Menschen von alters her im Stande gewesen, ihre Möglichkeiten des Einwirkens auf die Natur zu erkennen und einen Klimawandel zu gestalten: So wird in den deutsch besiedelten Gebieten der Alpen der sogenannte „Bannwald“ als Schutz gegen Lawinenabgänge bewahrt und aufgeforstet. Die Verkarstung und Verwüstung und wohl auch die Austrocknung dieser Regionen wurde damit verhindert.

 

DIE FINANZIERUNG

Der erste organisatorische Schritt in Richtung „Regenbogenplan“:
Deutschland und Österreich verbünden sich mit Libyen und Ägypten zur Schaffung des Qattara-Kanals und des Qattara-Kraftwerkes!

Mein hier vorgestellter Plan, den ich also den „Regenbogenplan“ nenne und der darin besteht, das Süßwasser des Nils ab der Mündung zurück in die Sahara zu pumpen, um diese aufzuforsten, würde die Zusammenarbeit aller Industriestaaten und aller Anrainerstaaten durch Einsatz finanzieller und technischer Mittel verdienen.

Die Erfahrung lehrt jedoch, daß die Entschlußkraft von Bündnissen mit deren wachsender Größe bis hin zur Handlungsunfähigkeit schrumpft. Nationalstaaten und deren Volks­wirt­schaf­ten sind stärker als global wuchernde Bündnisse. Ihre Wiederentdeckung steht weltweit bevor.

Daher soll der erste Schritt folgende Merkmale aufweisen:

  • Der erste Schritt in Richtung „Regenbogenplan“ soll von dem kleinsten für mich denkbaren Bündnis in Angriff genommen werden, nämlich von den vier folgenden Ländern:
  • Von Ägypten, das über das Wasser und über die tiefsten Senken (Depressionen) und die nächsten großen Sandwüsten verfügt.
  • Von Libyen, das großes Interesse an Bewässerungsprojekten zeigt und das auch Kapital einzusetzen vermag. (Dies galt jedenfalls für 2007). Und von Deutschland und Österreich, die einerseits aus historischen Gründen, die hier keiner Erläuterung bedürfen, mit den beiden bezeichneten arabischen Staaten in freundschaftlicher Beziehung verbunden sind und die andererseits über das technische Wissen zum Bau von Tunnel, Wasserkraft- und Sonnenkraftwerken sowie die Herstellung und das Verlegen von Rohrleitungen (Pipelines) verfügen.
  • Auch besteht in Deutschland und Österreich die Bereitschaft, Kapital gegen die Erderwärmung und für die eigene künftige Energieversorgung zu investieren.
  • Der „Regenbogenplan“ soll von einem Bündnis zum „beiderseitigen Nutzen“, also von einer Symbiose, getragen werden: Die Arabische Nation gewinnt ungeheure Flächen fruchtbaren Landes. Deutschland und Österreich sollten im Gegenzug gemeinsam mit den Arabischen Vertragspartnern die Sonnenkraft jener Breitegrade auf Dauer nützen dürfen, um den gesamten Energiebedarf aller vier Staaten auch für die Zeit nach Erdöl (und später Kohle) völlig zu decken. So könnte in Zukunft der Wasserstoff durch eine Reaktion mit CO2 in Treib- bzw. Brennstoff (Methanol) umgewandelt werden (siehe Bericht und Formel von Prof. Sigurd Schulien, nächste Seite).
  • Zu diesem Zweck sollen Deutschland und Österreich von Ägypten und Libyen als Gegenleistung für ihre Investitionen in den „REGENBOGENPLAN“ eine noch zu berechnende Fläche von wenigen Prozent der Steinwüste in einem vor den Vereinten Nationen besiegelten Vertrag gegen einen symbolischen Betrag in Dauerpacht überantwortet bekommen mit dem Ziel, ebenda nach und nach ein Sonnenkraftwerk gigantischen Ausmaßes zu errichten. (Die Größe der benötigten Fläche und die Art der Energiegewinnung – etwa Hohlspiegelanlagen – müssen Fachleute in einer Machbarkeitsstudie herausfinden.) Ein Blick auf die Karte empfiehlt zum Beispiel einen vegetationslosen Bergrücken in der ägyptischen Wüste, der über 1000 Meter hoch ist und den Namen Hadabat al Jilf al Kabir trägt.

Wasserstofferzeugung in der Wüste wird das Erdöl für Deutschland ersetzen.
Vom verschwiegenen Methanol und
vom kostbaren CO2 als Waffe gegen die Erderwärmung !

Immer wieder hört man das Argument, daß Wasserstoff aus diversen Gründen schwer zu transportieren und gefährlich in der Anwendung als Treibstoff sei.
Besonders dumme Leute sagen dann, man solle doch auf das Elektroauto bauen, der Strom komme ja doch aus der Steckdose. Wie er aber in dieselbe hineinkommt, wissen sie nicht.
In der der Zeitschrift „Die Huttenbriefe“, herausgegeben von Frau Lisbeth Grolitsch, fand ich in der Nummer 6 aus 2008 einen Beitrag von Professor Sigurd Schulien, der uns die Lösung aufzeigt.
Da heißt es wörtlich:
„Flüssigkeitswasserstoff ist aus Kostengründen und wegen der sehr aufwendigen Technik keine praktikable Lösung für den breiten Einsatz. Die Lösung des Problems ist die Methanolsynthese.
Wenn man unter geeigneten Bedingungen Wasserstoff mit CO2 reagieren läßt, entsteht Methanol. Gemäß der Reaktionsgleichung 3H2 + CO2 → CH3OH (Methanol) + H2O.
Mit Methanol kann man Motoren betreiben, Heizungen, Brennstoffzellen. Das CO2 ist hier kein Schadstoff, der aus Verbrennungsprozessen wie der Stahl- und Zementindustrie u.s.w. gewonnen werden kann und der viel zu schade ist, um ihn in der Erde zu vergraben.“
Der hier zitierte Text ist dem Aufsatz von Prof. Sigurd Schulien „Von der Wasserstofftechnik zur Methanoltechnik“ entnommen, in dem auch auf eine Zusammenarbeit der Fachhochschule Wiesbaden mit Opel hingewiesen wird.
Das heißt: Das CO2, das als Gift für das Weltklima verleumdet wird, ist nicht nur kostbare Pflanzennahrung, sondern in Verbindung mit Wasserstoff die Wunderwaffe gegen die Erderwärmung, weil es die Schaffung des Treibstoffs Methanol ermöglicht.
Die Politik kennt also die Lösung. Sie weiß, wofür wir das CO2 dringend brauchen, nämlich zum Schutz der Umwelt, sie weiß um die Versuche der Fachhochschule Wiesbaden. Aber sie verschweigt es uns. Wem zuliebe?

Die Interessenslage Ägyptens hinsichtlich des „Regenbogenplanes“
Die Rettung des NIL- Deltas vor dem Assuan- Staudamm

Das unmittelbarste Interesse an diesem Plan muß Ägypten haben, das auch als Wasserspender die zentrale Rolle einnimmt:
Ein Steigen des Meeresspiegels um nur 60 Zentimeter könnte das Nildelta, die am dichtesten besiedelte Kulturlandschaft der Erde, gefährden! Schuld daran trägt auch der Assuanstaudamm, der den Strom daran hindert, sein Geröll bis zum Meer zu schieben. So vermag das Meer ungehindert am Delta zu nagen und es zu bedrohen.
Der „Regenbogenplan“ hat also – neben der Bewässerung der Wüste – zwei grundlegende Vorteile für Ägypten:

  • Er wird mit der Abkühlung der Erde das Ansteigen des Meeresspiegels verhindern und damit das Nil-Delta schützen.
  • Der „Regenbogenplan“ wird durch seine beiden Kraftwerke, nämlich das schon beschriebene Wasserkraftwerk der Qattara-Senke und später durch den Bau der zukunftsweisenden Solaranlage durch die vier Partnerstaaten, die BESEITIGUNG DES ÖKOLOGISCH VERHÄNGNISVOLLEN ASSUAN- STAUDAMMES ermöglichen:

Damit der Nil wieder jene alte Kraft zurückgewinnt, die ihm von der Schöpfung verliehen und von technikgläubigen Ingenieuren geraubt worden ist, nämlich jene Kraft, die dem Strom ermöglichte, sein Geschiebe als Schutzwall wider das Meer vor dem Delta aufzutürmen.
In den Augen des agyptischen Volkes waren die Versuchr des Menschen, die Wüste zu bewässern und Bäume zu pflanzen, immer schon ehrbare Werke. So wird auch der „Regenbogenplan“ als eine Wende zum Guten, also zurück zur Tradition, verstanden werden.
Die moderne Technik, die einst dazu mißbraucht worden ist, um den Nil in Fessel zu legen, kann durch die Verwirklichung des „Regenbogenplanes“ die Bausünde des Assuan-Staudammes sühnen. Die Sünde, die darin bestand, den Strom daran zu hindern, seine Gaben an Schlamm auf die Felder des Nil- Tales zu verteilen und den Schotter und die Sedimente schützend vor das Delta und gegen das Meer zu türmen, wie er es all die Jahrtausende zuvor verläßlich getan hat.

Schluß mit dem „Gießkannenprinzip“ bei der „Entwicklungshilfe“

Schon 1983 habe ich die Forderung erhoben (siehe das Programm der NF, veröffentlicht in dem Buch „Ein Prophet entkam“), Entwicklungshilfe in der Hauptsache nur noch durch Aufforstung zu leisten. Schon damals entwickelte ich die Idee, daß Entwicklungshilfe nicht nach dem „Gießannenprinzip“ gewährt und über alle Bedürftigen gleichmäßig ausgegossen werden sollte.
Im Gegensatz zur gängigen Praxis schlage ich vor, daß die Industriestaaten jeweils eines oder (mehrere) Länder gleichsam „adoptieren“ und sich auf diese konzentrieren. So können Völkerfreundschaften ausgebaut sowie Entwicklungshelfer auf bestimmte Verhältnisse geschult und notwendige Fremdsprachen gezielt im Unterricht angeboten werden.
Im Hinblick auf den „Regenbogenplan“ schlage ich vor, die deutsch-österreichische Entwicklungshilfe zur Gänze auf diesen Plan zu konzentrieren und zusammen mit Libyen und Ägypten etwa Länder wie den Sudan und den Tschad zu „adoptieren“ mit dem Fernziel, deren Wüstengebiete mit Wasserpipelines aus dem Mündungswasser des Nils zu beschicken.

Die „Palmeninsel von Dubai“
Feindbild des „Regenbogen- Planes“

20 Milliarden Dollar wurden in Dubai in den Sand gesetzt, um ein Ghetto, eine „gated comunity“ für Millionäre des wohlhabenden Westens zu bauen.
Dieses Geld hätte genügt, um das Qattara-Kraftwerk zu errichten und die ersten großen Aufforstungsprogramme in der Sahara zu gestalten.
Die 50 Kilometer künstlich geschaffenen Strandes der Palmeninsel von Dubai, die vom Meer und dessen reinigender Kraft, den Gezeiten abgeschottet sind, werden dem eingesetzten Kapital keine Zinsen bringen. Und das ist gut so.
Dieses Kapital wurde unter Verachtung der arabischen Nation und deren Lebensinteressen in den Sand gesetzt.
Ich behaupte: Alles Geld aus arabischem Öl, das nicht in Sonnenenergie und Bewässerung investiert wird, ist verlorenes Kapital. Verspielte Zukunft.
Es gibt zwei Arten von Menschen: Die einen, die aus Oasen Golfplätze und die andern, die aus Wüsten Wälder machen wollen. Dubai ist die Hauptstadt der Ersteren.

Handfeste materielle Motive im Zusammenhang mit dem „Regenbogenplan“ für die „Investoren“ von Anfang an.
Vorbemerkung:

Ich glaube nicht an die Schuld des CO2 an der Erderwärmung und glaube nicht, daß das CO2, das sich in Bodennähe findet, ein Treibhausgas ist. Im April 2007 entnahm ich der Sendung „Kulturzeit“ im 3 SAT-TV, daß BRD-Umweltminister Glos eine Studie in Auftrag gegeben habe, die zu einem anderen Schluß als dem der Wissenschaftler der UNO kam und das CO2 von jeder Schuld freispricht.
Ein Klimaforscher einer deutschen Universität, dessen Namen ich nicht behielt, verlangte seinerzeit von Minister Glos, daß er sich für die Veröffentlichung dieses Gutachtens entschuldigen möge.
Der Minister lehnte das seltsame Ansinnen ab, distanzierte sich aber später von den Ergebnissen der betreffenden Forschungsarbeit.
Dieser Vorfall zeigt, daß das CO2 jedenfalls das Gesprächsklima auf Erden seltsam und unwissenschaftlich erhitzte.
Diese meine Meinung aber spielt hier keine Rolle und ich will niemanden von ihr überzeugen.
Bis 2040 soll der technisch verursachte CO2-Ausstoß um 50% gesenkt werden.

Warum das „Klimaziel“ des G8 Gipfels von 2007 trotz der völlig inakzeptablen Bemühungen in dreißig Jahren erreicht werden wird!

Diese Bemühungen wurden seinerzeit in Absichtserklärungen am G8-Gipfel in Heiligendamm im Juni 2007 beschlossen. Alle Maßnahmen und alle Mittel, die für dieses Ziel eingesetzt werden, sind untauglich und dennoch, so sage ich voraus, wird dieses Ziel erreicht werden.
Hören Sie meine Erklärung: Auch wenn alle Fabriken und Fahrzeuge in den nächsten 33 Jahren ihren CO2-Ausstoß halbieren würden, so käme es dennoch durch das Wirtschaftswachstum Chinas und Indiens und den Nachholbedarf dieser Länder an Fahrzeugen zu einer Vervielfachung des technisch verursachten CO2 Ausstoßes. Wieso glaube ich dennoch an das scheinheilige Versprechen der Halbierung der Emissionswerte?
Das Ziel der Halbierung wird dennoch mühelos erreicht werden, aber aus einem ganz anderen Grund als uns die Politik glauben lassen will:
Glaubhafte Studien sagen voraus, daß die Erdölreserven noch vor dem Zeitlimit von 2040 beginnen werden, zur Neige zu gehen
Die Folge wird meiner Ansicht nach sein, daß die Erdölpreise schon lange vorher beginnen werden, in unerschwingliche Höhen zu steigen: Dazu beitragen wird die Tatsache, daß das Erdöl, das heute zuerst als Energielieferant gesehen wird, auch Lieferant kostbarer Rohstoffe ist.
Im Gefolge dieser Entwicklung werden auch die Preise aller Agrarprodukte weltweit empfindlich anziehen. Bauern, die heute zum Betteln um Subventionen verdammt sind, werden wieder den verdienten Lohn für ihren Einsatz an Arbeit und Boden erhalten.
Schon wurde von Zukunftsforschern das Schlagwort vom „Postfossilen Zeitalter“ geprägt. Und tatsächlich wirft dieses schon seine Schatten voraus.
Der „Regenbogenplan“ ist eine fundamentale Antwort auf das „postfossile“ Zeitalter, da er neben der Abkühlung der Erde durch schützende Wolkendecken eine gigantische Menge an Biomasse als Ernte einfahren wird und weil mittels der unerschöpflich vorhandenen Sonnenenergie genügend Wasserstoff erzeugt werden kann, um den Treibstoffbedarf Europas durch Methanol (siehe oben) decken zu können.
Die Konferenzteilnehmer von Heiligendamm aus 2007 werden also ihr erklärtes Ziel, den CO2 Ausstoß zu senken, ob sie es nun anstreben oder nicht, dennoch erreichen, weil das Erdöl – und mit ihm alle fossilen Energien – sehr bald (in wenigen Jahrzehnten) für die Mehrheit unerschwinglich teuer sein werden: Der Stoff, aus dem die Sünde ist, wird dann unbezahlbar.
Nun gilt es, einen Bruchteil der ungeheuren Geldmittel, die für den Kampf gegen das CO2 bereitgestellt sind, für den Regenbogenplan, also die Bewässerung und Aufforstung der Wüste Sahara, zu gewinnen.

Emissionsverpflichtungen im Ausland und CO2- Zertifikate

Für den Ausstoß von CO2 muß die Industrie gegenwärtig sogenannte Emissionsrechte erwerben, wobei in Deutschland derzeit mit einem Preis von 17 Euro pro Tonne für die nächste Zukunft gerechnet wird.
Bei 450 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr kommt ein ungeheurer Betrag zustande, welcher gegen die Erderwärmung nicht wirklich nützt.
Würde man eine gesetzliche Grundlage dafür schaffen, anstatt die Entstehung von CO2 zu bestrafen die Förderung der Photosynthese, also die sinnvolle „Beseitigung“ von CO2 durch die Blätter der Pflanzen (und damit indirekt die Methanolerzeugung), zu belohnen, so schlüge man zwei Fliegen mit einer Klappe:

  • Erstens würde das CO2 in der Luft meßbar gesenkt
  • Und zweitens würde die steigende Wolkenbildung, die jede Art von Aufforstung zwingend nach sich zieht, die Abkühlung der Erde durch Wolkenbildung beeinflussen.

Was ich für Deutschland und Österreich im Hinblick auf die Sahara vorschlage, das könnten auch andere Staaten im eigenen Lande vollbringen. In Spanien, in den USA, in China gibt es Wüsten und Steppen, die durch Aufforstung unter Einsatz von Süßwasser, das man daran hindern müßte ins Meer zu fließen, mit dem gleichem Ziel begrünt werden könnten.
Dem Meer würde dabei kein Wasser entzogen: Ihm ist es egal ob ihm dieses Süßwasser durch Flußmündungen oder durch Niederschläge zurückgegeben wird.
Euphrat und Tigris fordern zur Inangriffnahme eines zweiten „Regenbogenplanes“ heraus, der die Wüsten Syriens und des Iraks durch Zurückpumpen des Süßwassers vor der Mündung in Palmenhaine verwandeln könnte, mit fruchtbarer Ausstrahlung auch hin auf die Arabische Halbinsel. Nur daß dort das Naturgeschenk der „Depression“ fehlt.
So, wie die Industrie heute „Emissionsrechte“ im Ausland kaufen darf (das Klima der Erde kann überall genützt werden), so müßte die Politik davon überzeugt werden, statt dessen auch den Kauf von „CO2- Beseitigungszertifikaten“ oder von „Wolkenbildungszertifikaten“ zu bewilligen: Diese sind, so glaube ich, nachweisbar kostengünstiger.
Die Furcht vor dem Pflanzennährstoff CO2, die ich für ungerecht halte, ist die Kraft, aus der die Finanzierung des „Regenbogenplanes“ geschöpft werden muß!
„Wüsten zu Wäldern!“

Der Jojoba-Strauch: Wunderwaffe gegen die Wüste und das CO2.

Seit mir vor etwa dreißig Jahren der Werbeprospekt eines Anlageberaters in die Hände fiel, der Anteile an Jojoba- Plantagen in Paraguay zum Verkauf anbot, hat mich diese Pflanze im Zusammenhang mit meinen Ideen von der Urbarmachung von Wüsten beschäftigt.
Hier einige Eigenschaften dieser Pflanze, die aus der Sonora-Wüste stammt und in den USA (abgesehen von den Ureinwohnern) erst seit 1943 gezielt genützt wird:

  • Der immergrüne Strauch ist eine genügsame Wüstenpflanze.
  • Die Wurzeln reichen bis zu 6 Meter tief und der Busch erreicht binnen drei Jahren eine Höhe von zwei bis vier Metern, sein Blattgrün kann sich mit der Krone eines hundertjährigen Urwaldriesen messen.
  • Der Busch kann als Hecke (Windgürtel) gepflanzt werden und bildet eine Symbiose mit Kakteen. Er wird bis zu 200 Jahre alt.
  • CO2 stellt für die Pflanze ein wahres Lebenselexir dar.
  • Jojoba-Sträucher binden wie keine andere Pflanze große Mengen von CO2, wären also das ideale Mittel gegen die Erderwärmung, wenn diese denn tatsächlich von dem vom Menschen provozierten CO2 herrühren sollte.
  • Aus der Jojoba-Nuß kann ein schwefelfreier Dieseltreibstoff gewonnen werden, arm an CO2.
  • Der Jojoba-Strauch erzeugt ein günstiges Kleinklima, schützt vor Bodenerosion und ist unempfindlich gegen Abbrennen und Abweiden. Nur auf dem amerikanischen Kontinent und in Israel wird Jojoba derzeit großflächig angebaut.

Das Einfangen der Wanderdünen

Wenn die ersten bewässerten Windgürtel in die Sandwüsten der Sahara getrieben werden, stellt sich das Problem der Wanderdünen, die bekanntlich immer wieder Oasen und auch Siedlungen der Region (Dschibutti) bedrohen.
Ich meine mich zu erinnern, daß schon im alten Preußen erkannt wurde, daß Dünen dann zu Wandern aufhören, wenn es gelingt, ihren Kamm durch die Bepflanzung mit bestimmten Gräsern gleichsam zu stabilisieren.
Im Falle des hier vorgestellten „REGENBOGENPLANES“, also der Aufforstung der Sahara, müßte nach meiner Meinung auch nach anderen neuen und revolutionären Wegen zur Stabilisierung der Wanderdünen, die Oasen oder Siedlungen bedrohen, gesucht werden.
Mir schwebt vor, daß durch spezielle, noch zu konstruierende Geländefahrzeuge, die durch verstellbare Achsen in die Lage versetzt werden, auf dem Kamm von Dünen entlang zu fahren, entweder

  • eine Kunststoffmasse auf den Dünenkamm aufgesprüht wird, welche die Wanderdüne stoppt, indem sie deren Kamm stabilisiert oder
  • vollautomatisch eine speziell gefalzte Kunststoffolie verlegt wird, welche automatisch mit Stahlstiften, ähnlich den Aalen von Zelten, fixiert wird.

So etwa könnten viele Kilometer von Wanderdünen mit großer Schnelligkeit so lange gestoppt werden, bis der Klimawandel wirksam wird, die Vegetation von ihnen Besitz ergreifen kann und sie ihre verhängnisvolle Fähigkeit zur Fortbewegung eingebüßt haben.
All diese Maßnahmen kämen meiner vagen Schätzung nach viel billiger, als alle bisher vorgeschlagenen Methoden, gegen die Erderwärmung.
Würde von den 9 Millionen Quadratkilometern der Sahara eines Tages nur 20% mit Palmenhainen, Mandelbäumen, Feigenbäumen, Johannisbrotbäumen und Jojobabüschen überzogen sein, die positive Wirkung auf das gegenwärtige Weltklima wäre sicherlich gewaltig und vorausberechenbar.

Der Windgürtel als Phalanx des „Regenbogenplanes“

Auch bei der Aufforstung der Wüste dürfen die Mittel nicht verkleckert werden, sondern man muß klotzen:
In dichten Windgürteln muß die Vegetation entlang der Wasserleitungsrohre von Norden nach Süden getrieben werden.
Ich könnte mir vorstellen, daß diese dicht bepflanzten Windgürtel aus Dattelpalmen, Kakteen und Jojobasträuchern bestehen, die neben dem symbiotischen Verhältnis von Jojoba und Kakteen ein gemeinsames Mikroklima schaffen und sich gegenseitig als Schattenspender, als Windschutz und als Feuchtigkeitsspender von Nutzen sein werden.
So kann das eingesetzte Wasser den größten Erfolg bringen. Nur so findet auch das eingesetzte Wasser seine größtmögliche Wirksamkeit im Sinne der Aufforstung.
Der Sinn der Aufforstung in Form solcher gut bewässerter Windgürtel, die nicht nur von einander in gebührenden Abständen liegen müssen, sondern selbst auch immer wieder durch Schneisen, bestehend ausschließlich aus Kakteen, unterbrochen sein müssen, liegt auch darin, beim Entstehen von Bränden die Verheerung zu begrenzen.
Diese parallel in sanften Krümmungen von Norden nach Süden laufenden Windgürtel (um Nordsüdverwehungen hintan zu halten), deren ideale botanische Zusammensetzung und deren Durchmesser festzustellen sein wird, sollen an beiden Rändern durch automatisch verlegte und im Boden verankerte Kunststoffbahnen gemulcht, also vor Austrocknung geschützt werden. Dabei sollen diese Kunststoffbahnen in ein leicht nach innen geneigtes und maschinell gepflügtes Bett verlegt werden, das an seiner Oberfläche allfällige Niederschläge und an seiner Unterseite aus dem Boden aufsteigende Feuchtigkeit nach innen in Richtung der Wurzel der Windgürtel leiten.

  • Die aufzuforstenden Gebiete zu nutzen und zu bewahren, dazu besaßen die Hirten der Sahelzone keine Tradition. Hier ist jedoch vor einigen Jahren eine Wende eingetreten: „Der Spiegel“ berichtet 2009 in seiner Nummer 17, daß die Bauern der Sahelzone von sich aus, ausgehend vom Wüstenstaat Niger, erkannten, daß das rücksichtslose Abholzen ihrer Akazienbestände die Trockenheit begünstige. Seither gibt es eine große Initiative von Dakar bis Äthiopien und Dschibuti quer durch Afrika, die Sahelzone zu begrünen. Ohne Eingriff des Westens und noch bevor vom Nilwasser die Rede war.
  • Die arabischen Bauern der Oasen und des Nil-Tales verfügen für diese Aufgabe sehr wohl über das ideale „Know-how“ und es ist Jahrtausende alt: Nämlich Bäume zu pflanzen, zu bewässern und in deren Schatten Ackerbau zu treiben.

Diese Vision von der Aufforstung und Begrünung der Sahara als Mittel gegen die Erwärmung unserer Erde und als Lösung der Probleme der Menschheit für die Zeit nach dem Erdöl muß durch Fachleute in ihren Einzelheiten überprüft und durch eine Machbarkeitsstudie mit Zahlen und Fakten untermauert werden.
Es gilt nun eine Regierung oder eine Persönlichkeit zu finden, die diese Machbarkeitsstudie in Auftrag gibt und bezahlt.
Diesen Plan schreibe ich hier nieder ohne die Absicht, daraus einen finanziellen Nutzen zu ziehen und versende ihn, um ihn vorzustellen, über das Internet an 20.000 User mit der Bitte, denselben zu verbreiten.
Die Botschaften aller betroffenen Staaten werden folgen.
Wenn wir uns wirklich die Erde untertan machen wollen wird die Parole lauten müssen: „Wüsten zu Wäldern!“

Zuletzt noch eine gute Nachricht:

Im Zuge meiner Ergänzung des 2007 erstmals veröffentlichten „Regenbogenplanes“ zur Aufforstung der Sahara diesen Sommer 2017 entdeckte ich im Internet unter dem Stichwort Qattara-Senke die Information, daß in Ägypten ein im Ansatz identischer Plan diskutiert wird, der 2007 noch nicht veröffentlicht war. Nämlich der Plan, im Nildelta bei der Stadt Rosetta Nilwasser an der Flußmündung zu entnehmen und mittels eines Kanals in die Qattara- Senke zu leiten.
Das heißt mit anderen Worten: Über den Grundgedanken des „Regenbogenplanes“ wird bereits nachgedacht. Nun müßte dem Plan jene Dimension verliehen werden, die er verdient: Nämlich jene Mitteln aus den genannten Industrieländern zu mobilisieren, um schließlich die Umleitung des gesamten Nilwassers in die Sahara und Sahelzone anzustreben. Sowie flankierend die Wasserstofferzeugung durch Elektrolyse und die Komplettierung dieses Vorhabend durch die Methanolproduktion mittels CO2.
Damit der Plan nicht zum provinziellen Projekt verkommt und damit die Idee nicht als Stückwerk „im Sand versickert“.

Ich bin noch nie in der Wüste gewesen aber ich habe schon immer an sie denken müssen.

Gerd Honsik
 
*) Ich glaube jener Minderheit unter den Wissenschaftlern, die bestreiten, daß es sich bei CO2 um ein „Treibhausgas“ oder gar ein „Umweltgift“ handle, daß also die Erderwärmung anderen Ursachen zuschreiben ist. Dies tut hier aber nichts zur Sache, da mein „Regenbogenplan“ in jedem Fall zu einer Verringerung der Sonneneinstrahlung auf den Globus führen wird. Im Gegenteil, der „Regenbogenplan“ muß aus der CO2-Hysterie einen wichtigen Nutzen ziehen: Denn diese vermag ihn zu finanzieren!