Die acht Todsünden des H. C. Strache

Die acht Todsünden des H. C. Strache

Todsünde Nr. 1:

Die Abkehr vom Nationsbegriff des „jus sanguinis“, wie er von unserer Rechtsordnung verlangt wird1), und die Hinwendung zum menschheitsfeindlichen Nationsbegriff der Tyrannis, dem „jus soli“, wie ihn in seltsamer Eintracht die drei Unterdrückungsideologien dieser Welt, nämlich der Antifaschismus (also der Faschismus der Sieger), der Kapitalismus und der Bolschewismus zu glorifizieren pflegen.

Todsünde Nr. 2:

Der Wortbruch in Bezug auf Einwanderungsstopp und CETA und TTIP.
Nach Ablehnung der „illegalen Einwanderung“ (so als ob es denn eine „legale“ Einwanderung in das übervölkerte Mitteleuropa gegen könnte) durch H. C. Strache während des Wahlkampfes hat er gleich danach im Sinne seiner Komplizen eine scheinbar neue, bei näherem Betrachten jedoch uralte Tür aufgestoßen: nämlich durch Forderung nach Einwanderung von „Facharbeitern“. Wir aber haben das Schlagwort von den „Gastarbeitern“, mit dem einst alles begann, nicht vergessen.

Todsünde Nr. 3:

H. C. Strache beantragte, die Geschichte der eigenen Partei, der FPÖ, von einer „Historiker-Kommission“ untersuchen zu lassen, wissend, daß diese Historiker-Zunft seit 1945 schamlos im Auftrag der Besatzungsmächte und deren Zielen trügt.
Indem er seine eigene Partei nun an den Pranger der ehemaligen „Siegermächte“ stellt, liefert er die einzige Partei, die sich seit ihrer Gründung gegen die von den USA verlangte Politik der „De-Germanization“ in Österreich wandte, dem Scherbengericht der Republikverräter*) aus.

Todsünde Nr. 4:

Der Canossagang nach Israel.
Hier klopfte Strache an die falsche Tür. Anstatt das Existenzrecht Israel mit einem Junktim zu seinen völkerrechtlich gültigen Grenzen zu bekräftigen, statt die israelische Friedensbewegung oder das Lager Rabins zu stärken, kniete er vor den Landräubern des Establishments. Die Seinen sahen es verständnislos, und die jüdische Seite, die es mit Genugtuung sah, glaubte ihm kein Wort. Er war bereit, alles für den Vizekanzlersessel zu geben. Doch was ein Strache gibt, ist wertlos, und zu Recht erhielt er von den Juden dafür am Ende nichts.

Todsünde Nr. 5:

Die Aufgabe des liberalen Prinzips. Das Prinzip etwa von der „Freiheit von Kunst und Wissenschaft“, das Burschenschafter seit jeher besingen, hat für H. C. Strache keine Gültigkeit. Machen wir diese seine Gesinnungslosigkeit einmal am „Fall Fröhlich“ fest: Dipl.-Ing. Wolfgang Fröhlich, ein bis dahin unbescholtener Familienvater und ehemaliger Bezirksrat der FPÖ, sitzt – zu insgesamt 14 Jahren Kerker verurteilt – seit zwölf Jahren in Haft.
Dabei soll hier keineswegs geleugnet werden, daß Fröhlich den sogenannten „Holocaust“ hartnäckig bestreitet.
Nun ist es selbstverständlich, daß sich die FPÖ in keiner Weise mit dem inkriminierten Standpunkt dieses Gefangenen identifizieren darf! Das verlangt auch niemand.
Sich jedoch gemächlich im Vizekanzlersessel zurückzulehnen, während ein Mitbürger – und sei er auch nur wegen eines Irrtums in Haft – sein Leben im Kerker beschließen soll, ohne für die Freilassung desselben seine Stimme zu erheben, ist feiger Verrat am liberalen Prinzip. Voltaire hätte der Fall nicht kalt gelassen.
Herr Strache ist in jedem Fall nicht sozial (siehe Todsünde Nr. 2), nicht national (siehe Todsünde Nr. 1), nicht liberal (siehe Todsünde Nr. 7).

Todsünde Nr. 6:

Die Lüge von der „besonderen historischen Verantwortung“ der Österreicher.
Mit dieser Umerziehungslüge der US-Besatzungsmacht, die auf eine erbliche Mitschuld (Erbsünde) der Österreicher am sogenannten „Holocaust“ abzielt, macht sich Strache nun gemein.
In Wahrheit gab es eine solche historische Verantwortung der Österreicher niemals:
Frau Prof. Erika Weinzierl, Vorstand des „Institutes für Zeitgeschichte“ in Wien, belegte schon in den Siebzigerjahren, daß ein solcher „Holocaust“ unter größter Geheimhaltung vor der Öffentlichkeit geschehen ist.
Wenn, dann könnte man z. B. von einer historischen Verantwortung etwa des „amerikanischen Volkes“ sprechen: Denn der Morgenthau-Plan, mittels welchem durch Landraub, verbunden mit der weltgrößten ethnischen Säuberung 20 Millionen Deutsche ermordet werden sollten und dann tatsächlich bis zu 13 Millionen ermordet worden sind, war der US-Öffentlichkeit seit Anbeginn bekannt.

Todsünde Nr. 7:

H. C. Straches Beitritt zur Geschichtslüge von der „Befreiung Österreichs 1945“ von der „verbrecherischen Ideologie des Nationalsozialismus“ durch die US-geführte Entente.
Die Wahrheit aber ist:

  • Die Österreicher fühlten sich nicht 1945, sondern erst 1955 nach Abzug der „Besatzungstruppen“ befreit.
  • Das Programm der NSDAP war für unsere Väter nicht als „verbrecherische Ideologie“ erkennbar. Die einzige Ideologie, die darin enthalten ist, ist das Bekenntnis zum „positiven Christentum“. Auch die Staaten, die sich zur Olympiade 1936 in Berlin ihr Stelldichein gaben, haben dies offenbar so gesehen. Das Gute wie das Böse, das Historiker nach dem Krieg dem Nationalsozialismus zuschrieben, war nicht in dessen Programm, das in seiner Beliebigkeit anderen Programmen seiner Zeit ähnelt, enthalten.
  • Darum ist auch kein Fall bekannt, in dem im Zuge der zahlreichen NS-Verbotsgesetzprozesse in Österreich jemals ein Programmpunkt des NSDAP-Programms angeklagt war.
  • Diese Geschichtslüge Nr. 7 blendet die Verbrechen des Stalins-Regimes mit seinen 30 Millionen zivilen politischen Mordopfern einfach aus.
  • Damit wird der Heldenkampf der Wehrmacht gegen den Bolschewismus, der jahrzehntelang nicht nur von der FPÖ, sondern auch von Österreichs führenden Politikern (Waldheim und Kirchschläger) anerkannt worden ist, nun zum Komplizentum mit einem als verbrecherisch erkennbaren Regimes herabgewürdigt.
  • Damit werden die allein sechs Millionen Vertreibungsopfer2) (darunter 500.000 Deutschösterreicher), die die größte ethnische Säuberung der Menschheitsgeschichte im Zuge des Raubes der Ostgebiete forderten, sowie die 5,7 Millionen Hungertoten des Morgenthau-Planes3) zwischen 1945 und 1948 verunglimpft. Und mit ihnen die Opfer der jahrelangen „Nachkriegsgefangenschaft“, in die die Österreicher, gleichwohl wie alle deutschen Soldaten auch, nach dem Schweigen der Waffen hinweggeführt worden sind.
  • Der größte rassistische Völkermord aller Zeiten wird damit als „Befreiung“ gutgeheißen, und wir, das Opfervolk dieses größten Genozids aller Zeiten, werden in das „Tätervolk“ umgelogen.

Todsünde Nr. 8:

Straches Beitritt zur Lüge „vom Untergang Österreichs durch den Anschluß von 1938 an Nazi-Deutschland“.
Damit wird der Anschluß auf eine Erfindung des Nationalsozialismus reduziert!
Hier eine Richtigstellung:

  • Hitler befreite 16.000 politische Gefangene, mehrheitlich Sozialdemokraten, darunter auch Juden (Bruno Kreisky) und Kommunisten aus den KZ der christlich-sozialen Gewaltherrschaft.
  • Der bejubelte Einmarsch, auch „Blumenkrieg“ benannt, fegte die faschistische Diktatur des Dollfuß-Schuschnigg-Regimes beiseite, wobei Hitlers auf das „Ermächtigungsgesetz“ gestützte autoritäre Staatsführung den Menschen durch die gewaltige Zustimmung im Volke als demokratisch legitimiert erscheinen mußte.
  • Binnen neun Monaten verdoppelte sich nach dem „Anschluß“ die Geburtenrate, und die Zustimmung der Bevölkerung zum Nationalsozialismus behielt offensichtlich bis weit über das Kriegsende hinaus eine Mehrheit – selbst unter den Wienern4) –,
  • ebenso die Zustimmung zur Vereinigung Österreichs mit Deutschland, so daß der Anschluß im Staatsvertrag von 1955 noch ausdrücklich verboten werden mußte.
  • Die Alliierten „befreiten“ Österreich nicht vom „Anschluß an Nazi-Deutschland“, sondern sie trennten Österreich von Deutschland, nachdem der Nationalsozialismus besiegt war. Nicht dem Nationalsozialismus also galt ihre Sorge, sondern der Wirtschaftskraft Deutschlands.
  • Die verhängnisvolle Umbenennung Österreichs in „Ostmark“ geschah unter dem Eindruck der Stimmung in der Arbeiterschaft, die diesen Namen damals mit dem ungeliebten „Haus Habsburg“ und der Dollfuß-Diktatur verband.
  • Die gewaltige Zustimmung zum Anschluß als einen Ausdruck der Zustimmung zu einer nationalsozialistischen Ideologie zu deuten, kommt einer Beleidigung der Sozialdemokratie und einer Verherrlichung des Nationalsozialismus gleich. Nicht um einer solchen Ideologie willen ist Friedrich Adler, Führer der österreichischen Sozialdemokraten im Exil, bis über den Untergang vom 8. Mai 1945 hinaus – wie viele andere jüdische Sozialdemokraten auch – für den Verbleib Österreichs in einem gemeinsamen deutschen Vaterland eingetreten.
  • In den Augen der Österreicher ist mit dem Anschluß von 1938 nur vollzogen worden, worum Österreich 1918 von den Siegermächten betrogen worden war. Dazu zitiere ich die Verfassung der Ersten Republik, in deren Geist zu handeln sich Männer der Zweiten Republik nach 1945 verpflichtet hatten:
    „Artikel 2: Deutschösterreich ist ein Bestandteil der Deutschen Republik. Besondere Gesetze regeln die Teilnahme Deutschösterreichs an der Gesetzgebung und Verwaltung der Deutschen Republik sowie die Ausdehnung des Geltungsbereiches von Gesetzen und Einrichtungen der Deutschen Republik auf Deutschösterreich.“5)
    Dieser Beschluß wurde von Staatskanzler Dr. Karl Renner damals eindrucksvoll begründet:
    „Unser großes Volk ist in Not und Unglück. Das Volk, dessen Stolz es immer war, das Volk der Dichter und Denker zu heißen, unser deutsches Volk des Humanismus, unser deutsches Volk der Völkerliebe, unser deutsches Volk ist im Augenblick gebeugt. Aber gerade in dieser Stunde, wo es so leicht und so bequem und vielleicht auch so verführerisch wäre, seine Rechnung abgesondert zu stellen und vielleicht auch von der List der Feinde Vorteile zu erhaschen, in dieser Stunde soll unser Volk in allen Gauen wissen: Wir sind ein Stamm und eine Schicksalsgemeinschaft.“6)

Schlußfolgerung:

Wer, wie H.C. Strache, die Geschichte der Ersten Republik Österreich bis hin zur Unkenntlichkeit fälscht, wer den Österreichern eine „besondere historische Verantwortung“ aufbürden will,
wer unseren Wehrmachtssoldaten unterstellt, wissentlich für eine verbrecherische Ideologie gekämpft zu haben,
wer den Anschluß von 1938 als bloß einer NS-Ideologie geschuldet zu entwerten versucht,
wer, wie H. C. Strache, die größte ethnische Säuberung, – also die Vertreibung der Deutschen –, in deren Verlauf alleine 29.000 km2 deutschösterreichischen Bodens geraubt wurden und 500.000 Deutschösterreicher nach dem Schweigen der Waffen den Tod fanden, als „Befreiung“ feiert, ist keiner von uns. Kann es nie wieder sein. Er ist Teil der Fremdherrschaft.

Gerd Honsik

 

Anmerkungen:
1) Er­klärung der Vereinten Na­tionen über die Rechte der indigenen Völker, Resolution der Ge­ne­ral­ver­sammlung vom 13. Sep­tem­ber 2007 (61/295); „Vollzugsanweisung der Staatsregierung vom 20. August 1920 über den Erwerb der der österreichischen Staats­an­ge­hö­rigkeit durch Option“, StGBl. 1920/397: § 1 Option auf Grund des Heimatrechtes, § 2 Option auf Grund der Rasse und Sprache („… wenn sie nach Rasse und Sprache zur deutschen Mehrheit der Bevölkerung Österreichs gehören [Artikel 80 des Staats­ver­tra­ges].“) (http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=sgb&datum=1920&page=1677&size=45), § 6 Abs. 3 („Im Falle einer Option auf Grund der Rasse und Sprache [Artikel 80 des Staatsvertrages] sind gleichzeitig jene faßbaren Merkmale darzutun, aus denen auf die Zu­gehörigkeit des Optierenden zur Mehrheit der Bevölkerung Österreichs zu schließen ist. Für den Nachweis der sprachlichen Zu­ge­hö­rigkeit kommen insbesondere in Betracht Zeugnisse über den Besuch deutscher Volks-, Bürger- und Mittelschulen, Auszüge aus den Volkszählungsoperaten, bisherige Zugehörigkeit zu nationalen Wählerkurien u. dgl.“); Liebscher in: For­eg­ger/Nowakowski, „Wie­ner Kommentar zum Straf­ge­setz­buch“ [zu § 321]; Mayerhofer, „Das österreichische Straf­recht 1. Teil“, 5. Auflage, zu § 283 StGB; OLG Linz, 9 Bs 317/95: „Volk ist im ethnischen Sinn zu verstehen, und zwar als Vielzahl von Menschen, die unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft und damit Zugehörigkeit zu einem bestimmten Staat, durch das gemeinsame geistige und kulturelle Erbe, die gemeinsame genealogische Wurzel, die gemeinsame Sprache und gemeinsame Geschichte zu einer sozialen Einheit verbunden sind. … Rasse ist im biologisch-anthropologischen Sinn zu verstehen.“; das deutsche Grundgesetz, das den Begriff des Volks­deut­schen fest­schreibt: Art. 116 Abs. 1 GG; Spät­aussiedlerstatusgesetz; Bundes­ver­triebenengesetz – Gesetz über die Angelegenheiten der Ver­­trie­benen und Flüchtlinge.)
2) Konrad Adenauer, „Erinnerungen. 1945-1953“, Deutsche Ver­lags­-­An­stalt, Stutt­gart 1965, 4. Aufl. 1980, S. 186: „7,3 Mil­lionen sind in der Ostzone und in den drei Westzonen angekommen. Sechs Millionen Deut­sche sind vom Erdboden verschwunden. Sie sind verdorben, gestorben.“
3) James Bacque, „Verschwiegene Schuld. Die alliierte Besatzungspolitik in Deutschland nach 1945“, Pour le Merite, Selent 2002. http://de.metapedia.org/wiki/James_Bacque
Siehe auch:
Austin J. App, „Der erschreckendste Frieden der Geschichte“, Hellbrunn-Verlag, Salzburg 1947. (Originaltitel: „History’s most terrifying peace“.)
James Bacque, „Der geplante Tod“, Ullstein Verlag, Berlin 2004.
Cordell Hull, „The Memoirs of Cordell Hull“, New York 1948.
Heinz Nawratil, „Die deutschen Nachkriegsverluste unter Vertriebenen, Gefangenen und Ver­schleppten“, Ullstein, Fran­kfurt M./Berlin 1986; „Die deutschen Nachkriegsverluste. Vertreibung, Zwangs­arbeit, Kriegsgefangenschaft, Hunger, Stalins deutsche KZs“, Ares Verlag, Graz 2008; „Schwarzbuch der Vertreibung 1945 bis 1948“, Universitas Ver­lag, München 2007.
4) Das „Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes“ (DÖW) veröffentlichte mit Mitteln und im Auftrag des österreichischen Wissenschaftsministeriums das Werk „Rechtsextremismus in Österreich nach 1945“, in dem belegt wird, daß sich die Mehrheit der Wiener (58 Prozent) weigerte, den „Nationalsozialismus“ als negative Weltanschauung einzustufen. („Rechtsextremismus in Österreich nach 1945“, Österreichischer Bundesverlag, Wien 1979, S. 393: „Von der amerikanischen Besatzungsmacht in den Jahren 1946 bis 1948 durchgeführte Meinungsumfragen zeigen, daß die Vergangenheit noch lange nicht bewältigt war. Damals gaben nur durchschnittlich 42 % der Wiener an, daß der Nationalsozialismus eine schlechte Idee gewesen sei.“)
5) Gesetz vom 12. November 1918 über die Staats- und Regierungsform von Deutschösterreich. Staatsgesetzblatt für den Staat Deutschösterreich Nr. 5/1918, S. 4.
6) Staatskanzler Dr. Karl Renner am 12.11.1918 in der Provisorischen Nationalversammlung für Deutschösterreich.

 

Honsiks Wort zum Sonntag

Guten Tag, Herr Bellen!

 

(Das „Van der“ können Sie sich bei mir, solange unser tatsächlicher Adel seine Titel nicht führen darf, gefälligst abschminken.)

Ich fand es geschmacklos von Ihnen und unpatriotisch, als sie dieser Tage voller Häme Ihr Amt dazu mißbrauchten, die Textstellen eines Liedes zu thematisieren, das angeblich bei Burschenschaften zu singen der Brauch gewesen sein soll. Denn nur zu gut wußten Sie, daß Sie damit jenen Kräften im Ausland Munition lieferten, die unserer Bundesregierung ablehnend gegenüberstehen.
Aber sind Sie wirklich so naiv zu hoffen, daß diese, offenbar von Agenten (Agents Provocateurs) dem betreffenden Bund als Kuckucksei untergeschobene Textstelle am Ende des Tages einer Überprüfung standhalten wird?

Lassen Sie, Herr Bellen, diesbezüglich jede Hoffnung fahren!
Zu wohl weiß alle Welt, daß es im volkstreuen Lager immer wieder Menschen gab, die den Genozid an Juden durch Stickoxid etwa von Diesel-Abgasen (siehe dazu: Simon Wiesenthal, „Recht, nicht Rache“) öffentlich bestritten haben.
Ich selbst gestehe, daß ich einst zu diesen Leuten gehörte.
Würde dies heute ein Mann in meiner Gegenwart tun, was ich einst tat, ich würde ihn sachlich, unter Hinweis auf die gegenwärtige Rechtsprechung, ermahnen, von solchen Äußerungen Abstand zu nehmen. Einfach solche Äußerungen zu unterlassen.

Würde aber an meiner Tafelrunde einer diesen Völkermordvorwurf dadurch bestätigen, daß er diesen Genozid gutheißt, ich fürchte, ich würde mich dazu hinreißen lassen, einen solchen Völkermordgutheißer mit einer Maulschelle vom Stuhl zu fegen.
Jenen Agenten aber, die – ich bin sicher, ohne Ihr Wissen –, ausgesandt worden sind, um unter Burschenschaften „rechte Straftaten“ vorzutäuschen, rate ich, keinen Glauben zu schenken.

Statt unsere Regierung im Ausland anzuschwärzen, empfehle ich Ihnen, sich um eine ganz andere, tatsächlich völkermörderische Textstelle, die gegen unser eigenes Volk gerichtet ist, zu kümmern: Die steht aber nicht in einer hektographierten Liedermappe, unterschoben von irgendeinem Agenten, aus der Betrunkene ihre Lieder grölen.
Vielmehr wird dem Gutheißen von jenem Genozid, den ich meine, dort öffentlich gehuldigt, wo die Schuljugend, wo Beamte, ja selbst Richter, ihr Geschichtswissen schöpfen sollen: Ich rede vom DÖW, vom staatlich gesäugten „Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes“.

Dieser aus Steuergeldern finanzierte und bereits gerichtlich1) einschlägig ausgewiesene Verein bedauert nämlich, daß der sogenannte Morgenthau-Plan nicht zu Ende geführt wurde.2)
Wer immer nun vom Morgenthau-Plan spricht, der spricht von einem Plan, der zwischen 1945 und 1948 zwischen Wien und Hamburg nach US-Außenminister Cordell Hull fünf Millionen Hungertote gefordert hat. Darunter 500.000 Österreicher. Und der spricht von einem Plan, der – folgt man Konrad Adenauer3) – sechs Millionen Vertreibungstote verschuldete.
Und der, wäre derselbe zu Ende gebracht worden, insgesamt 20 Millionen Deutschen das Leben gekostet hätte.

Und womit begründete das DÖW, das regierungsfinanzierte „Dokumentationsarchiv“, seine Völkermordsehnsucht an den Deutschen? Mit Schuld- oder Verbrechensvorwürfen etwa?
Nein! Nur mit der wirtschaftlichen Stärke der entmilitarisierten, NATO-treuen und EU-hörigen Bundesrepublik Deutschland der Gegenwart.
Damit schlagen die Geschichtsfälscher und Völkermordgutheißer des DÖW – bezahlt von der Republik Österreich – ihre eigene, schändliche „Befreiungslüge von 1945“ zu Schanden. Nicht befreit also, sondern vernichtet sollte werden.
Es geht dem DÖW um das Gutheißen des größten nach ethnischen Kriterien geplanten Genozids der Weltgeschichte, der an unserem Volke vollstreckt werden sollte. An jenem Volk, bei dem Ihre Eltern, Herr Präsident, auf der Flucht vor den antifaschistischen Bolschewiken Asyl gefunden hatten.

Herr Bellen, handeln Sie! Jetzt!
Das sind Sie uns schuldig!

Gerd Honsik

Anmerkungen:
1) Siehe: Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Wien aus 1997, letztinstanzliches Urteil des Oberlandesgerichtes Wien aus 1998, in der Sache Neugebauer/DÖW gegen „Aula“ und Doz. Dr. Friedrich Romig. Originaltexte unter: http://www.couleurstudent.at/index.php?id=134
2) Siegfried Beer, Eduard G. Staudinger, in: DÖW, „Jahrbuch 1991“, Wien 1991, S. 136 u. 137: „Angesichts der bis heute nicht endgültig abgewendeten Gefahr eines potentiell wiederaufflackernden deutschen Militarismus sowie der periodisch immer wieder ernsthaft debattierten Vision der ‘nuklearen Teilhabe’ der BRD erscheinen die Morgenthauschen Analysen aus dem Herbst 1944 keineswegs widerlegt. Im Gegenteil. Die wirtschaftlich so erfolgreiche Geschichte der westdeutschen Republik erführe eine völlig andere Einschätzung. … Morgenthaus Analyse und Aktionsansatz waren historisch richtig.“
Bezeichnenderweise unterstützte der ehemalige „wissenschaftliche“ Leiter des DÖW, Dr. Wolfgang Neugebauer, auch kommunistische Agitation an Österreichs Schulen, stellte die Integrität Österreichs in Frage und befürwortete das mörderische Treiben der Tito-Partisanen. Er behauptete, „… daß diese slowenischen Partisanen, wie immer ihre politisch-territorialen Vorstellungen ausgesehen haben mögen, auf der historisch richtigen Seite standen.“ (Quelle: DÖW-Bibliothek Nr. 14877.) Konsequent bewertete er in einer Hauptverhandlung vom 24.7.1990 vor dem Landesgericht für Strafsachen Wien die Inanspruchnahme des Selbstbestimmungsrechtes durch Sudetendeutsche als „Rechtsextremismus“.
3) Konrad Adenauer, „Erinnerungen. 1945-1953“, Deutsche Ver­lags­-­An­stalt, Stutt­gart 1965, 4. Aufl. 1980, S. 186: „7,3 Mil­lionen sind in der Ostzone und in den drei Westzonen angekommen. Sechs Millionen Deut­sche sind vom Erdboden verschwunden. Sie sind verdorben, gestorben.

Honsiks Wort zum Sonntag

 

Strache bekannte sich am 27.9. im TV (ORF 2, 20.15)
zu immerwährender künftiger Immigration.

Als Strache antrat gegen Griss, –
„Blau“ gegen „Atlantikbrücke“ –,
da wurde wiederum gewiß
des blauen Judas ganze Tücke:
„Stoppt Illegale!“, sagt er schon,
doch will er künftig uns verheißen,
es brauche weiter Migration
zum Mauern, Hobeln und zum Schweißen,
„Fachkräftemangel“ soll das heißen,
so säuselt er mit falschem Ton!
Und während er nach „Fairness“ ruft –
dem sterbend Volke wie zum Hohn –
-sei er nur Bube oder Schuft-
kommt näher auch der Zahltag schon:
Am Wahltag gibt’s den ersten Lohn!

Gerd Honsik