Honsiks Wort zum Sonntag

Der Mega-Massenmord als Grund-Konsens der Republik Österreich?

 

(Guten Tag, Herr Nationalratspräsident Sobotka!)

 
Erschrocken war ich, als Sie am 4. dieses Monats im TV (ORF 2, „Pressestunde“ am 4.2.2018 um 11:05) einen „antifaschistischen Grundkonsens“ als Moralkodex für die Zweite Republik Österreich beschworen. Das hat unser Land nicht verdient!
Ja wissen Sie denn nicht, daß der „Antifaschismus“ viel schlimmer war als der Faschismus selbst?

Auch wenn Sie die Begriffe nicht auseinanderhalten können sollten und mit „Faschismus“ den Nationalsozialismus meinen, muß ich Sie wissen lassen:
Eine Studie der Universität Wien belegte schon vor Jahrzehnten, daß im 20. Jahrhundert 120 Millionen Menschen aus politischem, religiösem oder rassistischem Hass außerhalb von Kampfhandlungen, ermordet worden sind.
Yehuda Bauer, seines Zeichens „Professor of Holocaust Studies“ und Leiter der Yad- Vashem-Gedenkstätte, die ja unseren Politikern bestens bekannt ist, bestätigte dies – in Übereinstimmung mit der Universität Madrid.
Da erfährt man also, daß das antifaschistische China Mao Tse-tungs 40 Millionen, das antifaschistische Regime Stalins gar 60 Millionen1) Menschen außerhalb von Kampfhandlungen ermordete.

Die von den USA geführte und angestiftete Allianz des Zweiten Weltkrieges organisierte mittels angeordneter Hungersnot (Morgenthau-Plan), Vertreibung und Verschleppung in die Sklaverei der „Nachkriegsgefangenschaft“ laut Bundeskanzler Adenauer, US-Außenminister Cordell Hull und der Historiker James Bacque 13 Millionen „Befreiungsopfer“ , die allesamt die Ideologie des „Antifaschismus“ zu verantworten hat.

Diese „antifaschistische Ideologie“ manifestiert sich in West und Ost durch die Traditionsfeindlichkeit, durch den Feindeshaß, den Gesellschaftsterror (Rolle der Frau), Intoleranz und durch Wissensverzicht, etwa durch Leugnung biologischer Erkenntnisse.
Kritische Intellektuelle in den USA sprechen in diesem Zusammenhang von „kulturellem Marxismus“.

Ungeachtet der Erfindung des Begriffes „Rassismus“ als politisches Totschlagvokabel schreckt der Antifaschismus nicht davor zurück, seine Opfer (etwa die 13 Millionen Deutschen, die acht Millionen Ukrainer und ungezählte Millionen Tartaren, Tschetschenen usw.) nach rassischen, also ethnischen Kriterien zu selektieren und kollektiv haftbar zu machen.
Zieht man nun von den 120 Millionen Mordopfern des 20. Jahrhunderts jene sechs Millionen Morde, die die geltende Zeitgeschichte dem Nationalsozialismus zuordnet, ab, so bleiben für den „Antifaschismus“, den Sie, Herr Sobotka, auf den Spuren des Herrn Van der Bellen im Gedenkjahr 2018 zum Idol für unser Österreich vergötzen wollen, immerhin 114 Millionen Mordopfer übrig.
Wahrlich „ka Lercherlschaß“!
Und damit werden Sie nicht durchkommen!

Alles was nun an Deutung von Euch Politikern aus Eurem Munde kommen sollte, wird unter diesem Vorzeichen nach Lug und Trug der alliierten Besatzung stinken!
Die Österreicher werden am Ende des Tages nicht bereit sein, eine Ideologie, die unbereut und kontinentübergreifend die größte Völkermordorgie der Weltgeschichte zu verantworten hat, als „Grundkonsens“ unseres Vaterlandes anzuerkennen!
Und so fordere ich Sie, Herr Nationalratspräsident, auf: Widerrufen Sie!
Distanzieren Sie sich von den 114 Millionen Mordopfern des Antifaschismus!
Um so mehr, als sich unter denselben bis zu einer Million Deutschösterreicher aus Böhmen, Jugoslawien und Rumänien sowie der Republik Österreich selbst befinden.

Mit höflichen Grüßen

Gerd Honsik
(im sechzigsten Jahr des Widerstandes)

Anmerkungen und Quellen (Auszug):
1) Zu den bis zu 60 Millionen Todesopfern Stalins und der UdSSR vgl. auch: Norman Davies, „Europe. A History“, 1998, S. 964: “The total tally of his [Stalin’s] victims can never be exactly calculated; but it is unlikely to be much below 50 millions.”
Markus Mynarek, „Die versklavte Nation“, 2016, S. 141 f. „Alexander Solschenizyn und Jewgenija Albaz (eine Russin jüdischer Herkunft) sprechen von mindestens 60 Millionen Mordopfern des stalinistischen Systems. ‘Prof. Dr. Michael Voslensky, der sowjetischer Dolmetscher beim Nürnberger Prozeß war, der Akademie der Wissenschaften der UdSSR angehörte …’, wirft dem Sowjet-Staat ‘viele Dutzende von Millionen’ Mordopfer vor.“
„kurier.at“ vom 5.3.2013: „Forscher schätzen die Zahl der Todesopfer aber weitaus höher ein: Bis zu 60 Millionen Menschen könnten während Stalins Regime ihr Leben gelassen haben.“ https://kurier.at/politik/ausland/zum-60-todestag-des-sowjet-herrschers-stalin-kult-in-russland-er-ist-schon-fast-jesus-christus/4.471.146
Konrad Adenauer, „Erinnerungen. 1945-1953“, Deutsche Ver­lags­-­An­stalt, Stutt­gart 1965, 4. Aufl. 1980, S. 186: „7,3 Mil­lionen sind in der Ostzone und in den drei Westzonen angekommen. Sechs Millionen Deut­sche sind vom Erdboden verschwunden. Sie sind verdorben, gestorben.“
Austin J. App, „Der erschreckendste Frieden der Geschichte“, Hellbrunn-Verlag, Salzburg 1947. (Originaltitel: „History’s most terrifying peace“.)
James Bacque, „Der geplante Tod“, Ullstein Verlag, Berlin 2004; „Verschwiegene Schuld“, Pour le Mérite, Selent 2002. (Originaltitel: „Other Losses“, General Paperbacks, Toronto 1991; „Crimes and Mercies“, Little Brown and Co., To­ronto 1997.)
Maximilian Czesany, „Europa im Bombenkrieg 1939-1945“, Stocker Verlag, Graz 1998.
Cordell Hull, „The Memoirs of Cordell Hull“, New York 1948.
Heinz Nawratil, „Die deutschen Nachkriegsverluste unter Vertriebenen, Gefangenen und Ver­schleppten“, Ullstein, Fran­kfurt M./Berlin 1986; „Die deutschen Nachkriegsverluste. Vertreibung, Zwangs­arbeit, Kriegsgefangenschaft, Hunger, Stalins deutsche KZs“, Ares Verlag, Graz 2008; „Schwarzbuch der Vertreibung 1945 bis 1948“, Universitas Ver­lag, München 2007.
John Sack, „Auge um Auge“, Kabel Verlag, Hamburg 1995. (Originaltitel: „An Eye for an Eye. The Untold Story of Je­wish Revenge Against Germans in 1945”, Basic Books 1993.)
Helke Sander, Barbara Johr, „Befreier und Befreite“, Kunstmann Verlag, München 1992. (Eine Dokumentation über die Ver­brechen an deutschen Frauen und Mädchen durch Vergewaltigung. Es wurden insgesamt 2.000.000 Frauen ver­ge­wal­tigt, davon 240.000 mit Todesfolge.)

 

Honsiks Wort zum Sonntag

Guten Tag, Herr Bellen!

 

(Das „Van der“ können Sie sich bei mir, solange unser tatsächlicher Adel seine Titel nicht führen darf, gefälligst abschminken.)

Ich fand es geschmacklos von Ihnen und unpatriotisch, als sie dieser Tage voller Häme Ihr Amt dazu mißbrauchten, die Textstellen eines Liedes zu thematisieren, das angeblich bei Burschenschaften zu singen der Brauch gewesen sein soll. Denn nur zu gut wußten Sie, daß Sie damit jenen Kräften im Ausland Munition lieferten, die unserer Bundesregierung ablehnend gegenüberstehen.
Aber sind Sie wirklich so naiv zu hoffen, daß diese, offenbar von Agenten (Agents Provocateurs) dem betreffenden Bund als Kuckucksei untergeschobene Textstelle am Ende des Tages einer Überprüfung standhalten wird?

Lassen Sie, Herr Bellen, diesbezüglich jede Hoffnung fahren!
Zu wohl weiß alle Welt, daß es im volkstreuen Lager immer wieder Menschen gab, die den Genozid an Juden durch Stickoxid etwa von Diesel-Abgasen (siehe dazu: Simon Wiesenthal, „Recht, nicht Rache“) öffentlich bestritten haben.
Ich selbst gestehe, daß ich einst zu diesen Leuten gehörte.
Würde dies heute ein Mann in meiner Gegenwart tun, was ich einst tat, ich würde ihn sachlich, unter Hinweis auf die gegenwärtige Rechtsprechung, ermahnen, von solchen Äußerungen Abstand zu nehmen. Einfach solche Äußerungen zu unterlassen.

Würde aber an meiner Tafelrunde einer diesen Völkermordvorwurf dadurch bestätigen, daß er diesen Genozid gutheißt, ich fürchte, ich würde mich dazu hinreißen lassen, einen solchen Völkermordgutheißer mit einer Maulschelle vom Stuhl zu fegen.
Jenen Agenten aber, die – ich bin sicher, ohne Ihr Wissen –, ausgesandt worden sind, um unter Burschenschaften „rechte Straftaten“ vorzutäuschen, rate ich, keinen Glauben zu schenken.

Statt unsere Regierung im Ausland anzuschwärzen, empfehle ich Ihnen, sich um eine ganz andere, tatsächlich völkermörderische Textstelle, die gegen unser eigenes Volk gerichtet ist, zu kümmern: Die steht aber nicht in einer hektographierten Liedermappe, unterschoben von irgendeinem Agenten, aus der Betrunkene ihre Lieder grölen.
Vielmehr wird dem Gutheißen von jenem Genozid, den ich meine, dort öffentlich gehuldigt, wo die Schuljugend, wo Beamte, ja selbst Richter, ihr Geschichtswissen schöpfen sollen: Ich rede vom DÖW, vom staatlich gesäugten „Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes“.

Dieser aus Steuergeldern finanzierte und bereits gerichtlich1) einschlägig ausgewiesene Verein bedauert nämlich, daß der sogenannte Morgenthau-Plan nicht zu Ende geführt wurde.2)
Wer immer nun vom Morgenthau-Plan spricht, der spricht von einem Plan, der zwischen 1945 und 1948 zwischen Wien und Hamburg nach US-Außenminister Cordell Hull fünf Millionen Hungertote gefordert hat. Darunter 500.000 Österreicher. Und der spricht von einem Plan, der – folgt man Konrad Adenauer3) – sechs Millionen Vertreibungstote verschuldete.
Und der, wäre derselbe zu Ende gebracht worden, insgesamt 20 Millionen Deutschen das Leben gekostet hätte.

Und womit begründete das DÖW, das regierungsfinanzierte „Dokumentationsarchiv“, seine Völkermordsehnsucht an den Deutschen? Mit Schuld- oder Verbrechensvorwürfen etwa?
Nein! Nur mit der wirtschaftlichen Stärke der entmilitarisierten, NATO-treuen und EU-hörigen Bundesrepublik Deutschland der Gegenwart.
Damit schlagen die Geschichtsfälscher und Völkermordgutheißer des DÖW – bezahlt von der Republik Österreich – ihre eigene, schändliche „Befreiungslüge von 1945“ zu Schanden. Nicht befreit also, sondern vernichtet sollte werden.
Es geht dem DÖW um das Gutheißen des größten nach ethnischen Kriterien geplanten Genozids der Weltgeschichte, der an unserem Volke vollstreckt werden sollte. An jenem Volk, bei dem Ihre Eltern, Herr Präsident, auf der Flucht vor den antifaschistischen Bolschewiken Asyl gefunden hatten.

Herr Bellen, handeln Sie! Jetzt!
Das sind Sie uns schuldig!

Gerd Honsik

Anmerkungen:
1) Siehe: Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Wien aus 1997, letztinstanzliches Urteil des Oberlandesgerichtes Wien aus 1998, in der Sache Neugebauer/DÖW gegen „Aula“ und Doz. Dr. Friedrich Romig. Originaltexte unter: http://www.couleurstudent.at/index.php?id=134
2) Siegfried Beer, Eduard G. Staudinger, in: DÖW, „Jahrbuch 1991“, Wien 1991, S. 136 u. 137: „Angesichts der bis heute nicht endgültig abgewendeten Gefahr eines potentiell wiederaufflackernden deutschen Militarismus sowie der periodisch immer wieder ernsthaft debattierten Vision der ‘nuklearen Teilhabe’ der BRD erscheinen die Morgenthauschen Analysen aus dem Herbst 1944 keineswegs widerlegt. Im Gegenteil. Die wirtschaftlich so erfolgreiche Geschichte der westdeutschen Republik erführe eine völlig andere Einschätzung. … Morgenthaus Analyse und Aktionsansatz waren historisch richtig.“
Bezeichnenderweise unterstützte der ehemalige „wissenschaftliche“ Leiter des DÖW, Dr. Wolfgang Neugebauer, auch kommunistische Agitation an Österreichs Schulen, stellte die Integrität Österreichs in Frage und befürwortete das mörderische Treiben der Tito-Partisanen. Er behauptete, „… daß diese slowenischen Partisanen, wie immer ihre politisch-territorialen Vorstellungen ausgesehen haben mögen, auf der historisch richtigen Seite standen.“ (Quelle: DÖW-Bibliothek Nr. 14877.) Konsequent bewertete er in einer Hauptverhandlung vom 24.7.1990 vor dem Landesgericht für Strafsachen Wien die Inanspruchnahme des Selbstbestimmungsrechtes durch Sudetendeutsche als „Rechtsextremismus“.
3) Konrad Adenauer, „Erinnerungen. 1945-1953“, Deutsche Ver­lags­-­An­stalt, Stutt­gart 1965, 4. Aufl. 1980, S. 186: „7,3 Mil­lionen sind in der Ostzone und in den drei Westzonen angekommen. Sechs Millionen Deut­sche sind vom Erdboden verschwunden. Sie sind verdorben, gestorben.