Die acht Todsünden des H. C. Strache

Die acht Todsünden des H. C. Strache

Todsünde Nr. 1:

Die Abkehr vom Nationsbegriff des „jus sanguinis“, wie er von unserer Rechtsordnung verlangt wird1), und die Hinwendung zum menschheitsfeindlichen Nationsbegriff der Tyrannis, dem „jus soli“, wie ihn in seltsamer Eintracht die drei Unterdrückungsideologien dieser Welt, nämlich der Antifaschismus (also der Faschismus der Sieger), der Kapitalismus und der Bolschewismus zu glorifizieren pflegen.

Todsünde Nr. 2:

Der Wortbruch in Bezug auf Einwanderungsstopp und CETA und TTIP.
Nach Ablehnung der „illegalen Einwanderung“ (so als ob es denn eine „legale“ Einwanderung in das übervölkerte Mitteleuropa gegen könnte) durch H. C. Strache während des Wahlkampfes hat er gleich danach im Sinne seiner Komplizen eine scheinbar neue, bei näherem Betrachten jedoch uralte Tür aufgestoßen: nämlich durch Forderung nach Einwanderung von „Facharbeitern“. Wir aber haben das Schlagwort von den „Gastarbeitern“, mit dem einst alles begann, nicht vergessen.

Todsünde Nr. 3:

H. C. Strache beantragte, die Geschichte der eigenen Partei, der FPÖ, von einer „Historiker-Kommission“ untersuchen zu lassen, wissend, daß diese Historiker-Zunft seit 1945 schamlos im Auftrag der Besatzungsmächte und deren Zielen trügt.
Indem er seine eigene Partei nun an den Pranger der ehemaligen „Siegermächte“ stellt, liefert er die einzige Partei, die sich seit ihrer Gründung gegen die von den USA verlangte Politik der „De-Germanization“ in Österreich wandte, dem Scherbengericht der Republikverräter*) aus.

Todsünde Nr. 4:

Der Canossagang nach Israel.
Hier klopfte Strache an die falsche Tür. Anstatt das Existenzrecht Israel mit einem Junktim zu seinen völkerrechtlich gültigen Grenzen zu bekräftigen, statt die israelische Friedensbewegung oder das Lager Rabins zu stärken, kniete er vor den Landräubern des Establishments. Die Seinen sahen es verständnislos, und die jüdische Seite, die es mit Genugtuung sah, glaubte ihm kein Wort. Er war bereit, alles für den Vizekanzlersessel zu geben. Doch was ein Strache gibt, ist wertlos, und zu Recht erhielt er von den Juden dafür am Ende nichts.

Todsünde Nr. 5:

Die Aufgabe des liberalen Prinzips. Das Prinzip etwa von der „Freiheit von Kunst und Wissenschaft“, das Burschenschafter seit jeher besingen, hat für H. C. Strache keine Gültigkeit. Machen wir diese seine Gesinnungslosigkeit einmal am „Fall Fröhlich“ fest: Dipl.-Ing. Wolfgang Fröhlich, ein bis dahin unbescholtener Familienvater und ehemaliger Bezirksrat der FPÖ, sitzt – zu insgesamt 14 Jahren Kerker verurteilt – seit zwölf Jahren in Haft.
Dabei soll hier keineswegs geleugnet werden, daß Fröhlich den sogenannten „Holocaust“ hartnäckig bestreitet.
Nun ist es selbstverständlich, daß sich die FPÖ in keiner Weise mit dem inkriminierten Standpunkt dieses Gefangenen identifizieren darf! Das verlangt auch niemand.
Sich jedoch gemächlich im Vizekanzlersessel zurückzulehnen, während ein Mitbürger – und sei er auch nur wegen eines Irrtums in Haft – sein Leben im Kerker beschließen soll, ohne für die Freilassung desselben seine Stimme zu erheben, ist feiger Verrat am liberalen Prinzip. Voltaire hätte der Fall nicht kalt gelassen.
Herr Strache ist in jedem Fall nicht sozial (siehe Todsünde Nr. 2), nicht national (siehe Todsünde Nr. 1), nicht liberal (siehe Todsünde Nr. 7).

Todsünde Nr. 6:

Die Lüge von der „besonderen historischen Verantwortung“ der Österreicher.
Mit dieser Umerziehungslüge der US-Besatzungsmacht, die auf eine erbliche Mitschuld (Erbsünde) der Österreicher am sogenannten „Holocaust“ abzielt, macht sich Strache nun gemein.
In Wahrheit gab es eine solche historische Verantwortung der Österreicher niemals:
Frau Prof. Erika Weinzierl, Vorstand des „Institutes für Zeitgeschichte“ in Wien, belegte schon in den Siebzigerjahren, daß ein solcher „Holocaust“ unter größter Geheimhaltung vor der Öffentlichkeit geschehen ist.
Wenn, dann könnte man z. B. von einer historischen Verantwortung etwa des „amerikanischen Volkes“ sprechen: Denn der Morgenthau-Plan, mittels welchem durch Landraub, verbunden mit der weltgrößten ethnischen Säuberung 20 Millionen Deutsche ermordet werden sollten und dann tatsächlich bis zu 13 Millionen ermordet worden sind, war der US-Öffentlichkeit seit Anbeginn bekannt.

Todsünde Nr. 7:

H. C. Straches Beitritt zur Geschichtslüge von der „Befreiung Österreichs 1945“ von der „verbrecherischen Ideologie des Nationalsozialismus“ durch die US-geführte Entente.
Die Wahrheit aber ist:

  • Die Österreicher fühlten sich nicht 1945, sondern erst 1955 nach Abzug der „Besatzungstruppen“ befreit.
  • Das Programm der NSDAP war für unsere Väter nicht als „verbrecherische Ideologie“ erkennbar. Die einzige Ideologie, die darin enthalten ist, ist das Bekenntnis zum „positiven Christentum“. Auch die Staaten, die sich zur Olympiade 1936 in Berlin ihr Stelldichein gaben, haben dies offenbar so gesehen. Das Gute wie das Böse, das Historiker nach dem Krieg dem Nationalsozialismus zuschrieben, war nicht in dessen Programm, das in seiner Beliebigkeit anderen Programmen seiner Zeit ähnelt, enthalten.
  • Darum ist auch kein Fall bekannt, in dem im Zuge der zahlreichen NS-Verbotsgesetzprozesse in Österreich jemals ein Programmpunkt des NSDAP-Programms angeklagt war.
  • Diese Geschichtslüge Nr. 7 blendet die Verbrechen des Stalins-Regimes mit seinen 30 Millionen zivilen politischen Mordopfern einfach aus.
  • Damit wird der Heldenkampf der Wehrmacht gegen den Bolschewismus, der jahrzehntelang nicht nur von der FPÖ, sondern auch von Österreichs führenden Politikern (Waldheim und Kirchschläger) anerkannt worden ist, nun zum Komplizentum mit einem als verbrecherisch erkennbaren Regimes herabgewürdigt.
  • Damit werden die allein sechs Millionen Vertreibungsopfer2) (darunter 500.000 Deutschösterreicher), die die größte ethnische Säuberung der Menschheitsgeschichte im Zuge des Raubes der Ostgebiete forderten, sowie die 5,7 Millionen Hungertoten des Morgenthau-Planes3) zwischen 1945 und 1948 verunglimpft. Und mit ihnen die Opfer der jahrelangen „Nachkriegsgefangenschaft“, in die die Österreicher, gleichwohl wie alle deutschen Soldaten auch, nach dem Schweigen der Waffen hinweggeführt worden sind.
  • Der größte rassistische Völkermord aller Zeiten wird damit als „Befreiung“ gutgeheißen, und wir, das Opfervolk dieses größten Genozids aller Zeiten, werden in das „Tätervolk“ umgelogen.

Todsünde Nr. 8:

Straches Beitritt zur Lüge „vom Untergang Österreichs durch den Anschluß von 1938 an Nazi-Deutschland“.
Damit wird der Anschluß auf eine Erfindung des Nationalsozialismus reduziert!
Hier eine Richtigstellung:

  • Hitler befreite 16.000 politische Gefangene, mehrheitlich Sozialdemokraten, darunter auch Juden (Bruno Kreisky) und Kommunisten aus den KZ der christlich-sozialen Gewaltherrschaft.
  • Der bejubelte Einmarsch, auch „Blumenkrieg“ benannt, fegte die faschistische Diktatur des Dollfuß-Schuschnigg-Regimes beiseite, wobei Hitlers auf das „Ermächtigungsgesetz“ gestützte autoritäre Staatsführung den Menschen durch die gewaltige Zustimmung im Volke als demokratisch legitimiert erscheinen mußte.
  • Binnen neun Monaten verdoppelte sich nach dem „Anschluß“ die Geburtenrate, und die Zustimmung der Bevölkerung zum Nationalsozialismus behielt offensichtlich bis weit über das Kriegsende hinaus eine Mehrheit – selbst unter den Wienern4) –,
  • ebenso die Zustimmung zur Vereinigung Österreichs mit Deutschland, so daß der Anschluß im Staatsvertrag von 1955 noch ausdrücklich verboten werden mußte.
  • Die Alliierten „befreiten“ Österreich nicht vom „Anschluß an Nazi-Deutschland“, sondern sie trennten Österreich von Deutschland, nachdem der Nationalsozialismus besiegt war. Nicht dem Nationalsozialismus also galt ihre Sorge, sondern der Wirtschaftskraft Deutschlands.
  • Die verhängnisvolle Umbenennung Österreichs in „Ostmark“ geschah unter dem Eindruck der Stimmung in der Arbeiterschaft, die diesen Namen damals mit dem ungeliebten „Haus Habsburg“ und der Dollfuß-Diktatur verband.
  • Die gewaltige Zustimmung zum Anschluß als einen Ausdruck der Zustimmung zu einer nationalsozialistischen Ideologie zu deuten, kommt einer Beleidigung der Sozialdemokratie und einer Verherrlichung des Nationalsozialismus gleich. Nicht um einer solchen Ideologie willen ist Friedrich Adler, Führer der österreichischen Sozialdemokraten im Exil, bis über den Untergang vom 8. Mai 1945 hinaus – wie viele andere jüdische Sozialdemokraten auch – für den Verbleib Österreichs in einem gemeinsamen deutschen Vaterland eingetreten.
  • In den Augen der Österreicher ist mit dem Anschluß von 1938 nur vollzogen worden, worum Österreich 1918 von den Siegermächten betrogen worden war. Dazu zitiere ich die Verfassung der Ersten Republik, in deren Geist zu handeln sich Männer der Zweiten Republik nach 1945 verpflichtet hatten:
    „Artikel 2: Deutschösterreich ist ein Bestandteil der Deutschen Republik. Besondere Gesetze regeln die Teilnahme Deutschösterreichs an der Gesetzgebung und Verwaltung der Deutschen Republik sowie die Ausdehnung des Geltungsbereiches von Gesetzen und Einrichtungen der Deutschen Republik auf Deutschösterreich.“5)
    Dieser Beschluß wurde von Staatskanzler Dr. Karl Renner damals eindrucksvoll begründet:
    „Unser großes Volk ist in Not und Unglück. Das Volk, dessen Stolz es immer war, das Volk der Dichter und Denker zu heißen, unser deutsches Volk des Humanismus, unser deutsches Volk der Völkerliebe, unser deutsches Volk ist im Augenblick gebeugt. Aber gerade in dieser Stunde, wo es so leicht und so bequem und vielleicht auch so verführerisch wäre, seine Rechnung abgesondert zu stellen und vielleicht auch von der List der Feinde Vorteile zu erhaschen, in dieser Stunde soll unser Volk in allen Gauen wissen: Wir sind ein Stamm und eine Schicksalsgemeinschaft.“6)

Schlußfolgerung:

Wer, wie H.C. Strache, die Geschichte der Ersten Republik Österreich bis hin zur Unkenntlichkeit fälscht, wer den Österreichern eine „besondere historische Verantwortung“ aufbürden will,
wer unseren Wehrmachtssoldaten unterstellt, wissentlich für eine verbrecherische Ideologie gekämpft zu haben,
wer den Anschluß von 1938 als bloß einer NS-Ideologie geschuldet zu entwerten versucht,
wer, wie H. C. Strache, die größte ethnische Säuberung, – also die Vertreibung der Deutschen –, in deren Verlauf alleine 29.000 km2 deutschösterreichischen Bodens geraubt wurden und 500.000 Deutschösterreicher nach dem Schweigen der Waffen den Tod fanden, als „Befreiung“ feiert, ist keiner von uns. Kann es nie wieder sein. Er ist Teil der Fremdherrschaft.

Gerd Honsik

 

Anmerkungen:
1) Er­klärung der Vereinten Na­tionen über die Rechte der indigenen Völker, Resolution der Ge­ne­ral­ver­sammlung vom 13. Sep­tem­ber 2007 (61/295); „Vollzugsanweisung der Staatsregierung vom 20. August 1920 über den Erwerb der der österreichischen Staats­an­ge­hö­rigkeit durch Option“, StGBl. 1920/397: § 1 Option auf Grund des Heimatrechtes, § 2 Option auf Grund der Rasse und Sprache („… wenn sie nach Rasse und Sprache zur deutschen Mehrheit der Bevölkerung Österreichs gehören [Artikel 80 des Staats­ver­tra­ges].“) (http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=sgb&datum=1920&page=1677&size=45), § 6 Abs. 3 („Im Falle einer Option auf Grund der Rasse und Sprache [Artikel 80 des Staatsvertrages] sind gleichzeitig jene faßbaren Merkmale darzutun, aus denen auf die Zu­gehörigkeit des Optierenden zur Mehrheit der Bevölkerung Österreichs zu schließen ist. Für den Nachweis der sprachlichen Zu­ge­hö­rigkeit kommen insbesondere in Betracht Zeugnisse über den Besuch deutscher Volks-, Bürger- und Mittelschulen, Auszüge aus den Volkszählungsoperaten, bisherige Zugehörigkeit zu nationalen Wählerkurien u. dgl.“); Liebscher in: For­eg­ger/Nowakowski, „Wie­ner Kommentar zum Straf­ge­setz­buch“ [zu § 321]; Mayerhofer, „Das österreichische Straf­recht 1. Teil“, 5. Auflage, zu § 283 StGB; OLG Linz, 9 Bs 317/95: „Volk ist im ethnischen Sinn zu verstehen, und zwar als Vielzahl von Menschen, die unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft und damit Zugehörigkeit zu einem bestimmten Staat, durch das gemeinsame geistige und kulturelle Erbe, die gemeinsame genealogische Wurzel, die gemeinsame Sprache und gemeinsame Geschichte zu einer sozialen Einheit verbunden sind. … Rasse ist im biologisch-anthropologischen Sinn zu verstehen.“; das deutsche Grundgesetz, das den Begriff des Volks­deut­schen fest­schreibt: Art. 116 Abs. 1 GG; Spät­aussiedlerstatusgesetz; Bundes­ver­triebenengesetz – Gesetz über die Angelegenheiten der Ver­­trie­benen und Flüchtlinge.)
2) Konrad Adenauer, „Erinnerungen. 1945-1953“, Deutsche Ver­lags­-­An­stalt, Stutt­gart 1965, 4. Aufl. 1980, S. 186: „7,3 Mil­lionen sind in der Ostzone und in den drei Westzonen angekommen. Sechs Millionen Deut­sche sind vom Erdboden verschwunden. Sie sind verdorben, gestorben.“
3) James Bacque, „Verschwiegene Schuld. Die alliierte Besatzungspolitik in Deutschland nach 1945“, Pour le Merite, Selent 2002. http://de.metapedia.org/wiki/James_Bacque
Siehe auch:
Austin J. App, „Der erschreckendste Frieden der Geschichte“, Hellbrunn-Verlag, Salzburg 1947. (Originaltitel: „History’s most terrifying peace“.)
James Bacque, „Der geplante Tod“, Ullstein Verlag, Berlin 2004.
Cordell Hull, „The Memoirs of Cordell Hull“, New York 1948.
Heinz Nawratil, „Die deutschen Nachkriegsverluste unter Vertriebenen, Gefangenen und Ver­schleppten“, Ullstein, Fran­kfurt M./Berlin 1986; „Die deutschen Nachkriegsverluste. Vertreibung, Zwangs­arbeit, Kriegsgefangenschaft, Hunger, Stalins deutsche KZs“, Ares Verlag, Graz 2008; „Schwarzbuch der Vertreibung 1945 bis 1948“, Universitas Ver­lag, München 2007.
4) Das „Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes“ (DÖW) veröffentlichte mit Mitteln und im Auftrag des österreichischen Wissenschaftsministeriums das Werk „Rechtsextremismus in Österreich nach 1945“, in dem belegt wird, daß sich die Mehrheit der Wiener (58 Prozent) weigerte, den „Nationalsozialismus“ als negative Weltanschauung einzustufen. („Rechtsextremismus in Österreich nach 1945“, Österreichischer Bundesverlag, Wien 1979, S. 393: „Von der amerikanischen Besatzungsmacht in den Jahren 1946 bis 1948 durchgeführte Meinungsumfragen zeigen, daß die Vergangenheit noch lange nicht bewältigt war. Damals gaben nur durchschnittlich 42 % der Wiener an, daß der Nationalsozialismus eine schlechte Idee gewesen sei.“)
5) Gesetz vom 12. November 1918 über die Staats- und Regierungsform von Deutschösterreich. Staatsgesetzblatt für den Staat Deutschösterreich Nr. 5/1918, S. 4.
6) Staatskanzler Dr. Karl Renner am 12.11.1918 in der Provisorischen Nationalversammlung für Deutschösterreich.

 

Honsiks Wort zum Sonntag

Der Mega-Massenmord als Grund-Konsens der Republik Österreich?

 

(Guten Tag, Herr Nationalratspräsident Sobotka!)

 
Erschrocken war ich, als Sie am 4. dieses Monats im TV (ORF 2, „Pressestunde“ am 4.2.2018 um 11:05) einen „antifaschistischen Grundkonsens“ als Moralkodex für die Zweite Republik Österreich beschworen. Das hat unser Land nicht verdient!
Ja wissen Sie denn nicht, daß der „Antifaschismus“ viel schlimmer war als der Faschismus selbst?

Auch wenn Sie die Begriffe nicht auseinanderhalten können sollten und mit „Faschismus“ den Nationalsozialismus meinen, muß ich Sie wissen lassen:
Eine Studie der Universität Wien belegte schon vor Jahrzehnten, daß im 20. Jahrhundert 120 Millionen Menschen aus politischem, religiösem oder rassistischem Hass außerhalb von Kampfhandlungen, ermordet worden sind.
Yehuda Bauer, seines Zeichens „Professor of Holocaust Studies“ und Leiter der Yad- Vashem-Gedenkstätte, die ja unseren Politikern bestens bekannt ist, bestätigte dies – in Übereinstimmung mit der Universität Madrid.
Da erfährt man also, daß das antifaschistische China Mao Tse-tungs 40 Millionen, das antifaschistische Regime Stalins gar 60 Millionen1) Menschen außerhalb von Kampfhandlungen ermordete.

Die von den USA geführte und angestiftete Allianz des Zweiten Weltkrieges organisierte mittels angeordneter Hungersnot (Morgenthau-Plan), Vertreibung und Verschleppung in die Sklaverei der „Nachkriegsgefangenschaft“ laut Bundeskanzler Adenauer, US-Außenminister Cordell Hull und der Historiker James Bacque 13 Millionen „Befreiungsopfer“ , die allesamt die Ideologie des „Antifaschismus“ zu verantworten hat.

Diese „antifaschistische Ideologie“ manifestiert sich in West und Ost durch die Traditionsfeindlichkeit, durch den Feindeshaß, den Gesellschaftsterror (Rolle der Frau), Intoleranz und durch Wissensverzicht, etwa durch Leugnung biologischer Erkenntnisse.
Kritische Intellektuelle in den USA sprechen in diesem Zusammenhang von „kulturellem Marxismus“.

Ungeachtet der Erfindung des Begriffes „Rassismus“ als politisches Totschlagvokabel schreckt der Antifaschismus nicht davor zurück, seine Opfer (etwa die 13 Millionen Deutschen, die acht Millionen Ukrainer und ungezählte Millionen Tartaren, Tschetschenen usw.) nach rassischen, also ethnischen Kriterien zu selektieren und kollektiv haftbar zu machen.
Zieht man nun von den 120 Millionen Mordopfern des 20. Jahrhunderts jene sechs Millionen Morde, die die geltende Zeitgeschichte dem Nationalsozialismus zuordnet, ab, so bleiben für den „Antifaschismus“, den Sie, Herr Sobotka, auf den Spuren des Herrn Van der Bellen im Gedenkjahr 2018 zum Idol für unser Österreich vergötzen wollen, immerhin 114 Millionen Mordopfer übrig.
Wahrlich „ka Lercherlschaß“!
Und damit werden Sie nicht durchkommen!

Alles was nun an Deutung von Euch Politikern aus Eurem Munde kommen sollte, wird unter diesem Vorzeichen nach Lug und Trug der alliierten Besatzung stinken!
Die Österreicher werden am Ende des Tages nicht bereit sein, eine Ideologie, die unbereut und kontinentübergreifend die größte Völkermordorgie der Weltgeschichte zu verantworten hat, als „Grundkonsens“ unseres Vaterlandes anzuerkennen!
Und so fordere ich Sie, Herr Nationalratspräsident, auf: Widerrufen Sie!
Distanzieren Sie sich von den 114 Millionen Mordopfern des Antifaschismus!
Um so mehr, als sich unter denselben bis zu einer Million Deutschösterreicher aus Böhmen, Jugoslawien und Rumänien sowie der Republik Österreich selbst befinden.

Mit höflichen Grüßen

Gerd Honsik
(im sechzigsten Jahr des Widerstandes)

Anmerkungen und Quellen (Auszug):
1) Zu den bis zu 60 Millionen Todesopfern Stalins und der UdSSR vgl. auch: Norman Davies, „Europe. A History“, 1998, S. 964: “The total tally of his [Stalin’s] victims can never be exactly calculated; but it is unlikely to be much below 50 millions.”
Markus Mynarek, „Die versklavte Nation“, 2016, S. 141 f. „Alexander Solschenizyn und Jewgenija Albaz (eine Russin jüdischer Herkunft) sprechen von mindestens 60 Millionen Mordopfern des stalinistischen Systems. ‘Prof. Dr. Michael Voslensky, der sowjetischer Dolmetscher beim Nürnberger Prozeß war, der Akademie der Wissenschaften der UdSSR angehörte …’, wirft dem Sowjet-Staat ‘viele Dutzende von Millionen’ Mordopfer vor.“
„kurier.at“ vom 5.3.2013: „Forscher schätzen die Zahl der Todesopfer aber weitaus höher ein: Bis zu 60 Millionen Menschen könnten während Stalins Regime ihr Leben gelassen haben.“ https://kurier.at/politik/ausland/zum-60-todestag-des-sowjet-herrschers-stalin-kult-in-russland-er-ist-schon-fast-jesus-christus/4.471.146
Konrad Adenauer, „Erinnerungen. 1945-1953“, Deutsche Ver­lags­-­An­stalt, Stutt­gart 1965, 4. Aufl. 1980, S. 186: „7,3 Mil­lionen sind in der Ostzone und in den drei Westzonen angekommen. Sechs Millionen Deut­sche sind vom Erdboden verschwunden. Sie sind verdorben, gestorben.“
Austin J. App, „Der erschreckendste Frieden der Geschichte“, Hellbrunn-Verlag, Salzburg 1947. (Originaltitel: „History’s most terrifying peace“.)
James Bacque, „Der geplante Tod“, Ullstein Verlag, Berlin 2004; „Verschwiegene Schuld“, Pour le Mérite, Selent 2002. (Originaltitel: „Other Losses“, General Paperbacks, Toronto 1991; „Crimes and Mercies“, Little Brown and Co., To­ronto 1997.)
Maximilian Czesany, „Europa im Bombenkrieg 1939-1945“, Stocker Verlag, Graz 1998.
Cordell Hull, „The Memoirs of Cordell Hull“, New York 1948.
Heinz Nawratil, „Die deutschen Nachkriegsverluste unter Vertriebenen, Gefangenen und Ver­schleppten“, Ullstein, Fran­kfurt M./Berlin 1986; „Die deutschen Nachkriegsverluste. Vertreibung, Zwangs­arbeit, Kriegsgefangenschaft, Hunger, Stalins deutsche KZs“, Ares Verlag, Graz 2008; „Schwarzbuch der Vertreibung 1945 bis 1948“, Universitas Ver­lag, München 2007.
John Sack, „Auge um Auge“, Kabel Verlag, Hamburg 1995. (Originaltitel: „An Eye for an Eye. The Untold Story of Je­wish Revenge Against Germans in 1945”, Basic Books 1993.)
Helke Sander, Barbara Johr, „Befreier und Befreite“, Kunstmann Verlag, München 1992. (Eine Dokumentation über die Ver­brechen an deutschen Frauen und Mädchen durch Vergewaltigung. Es wurden insgesamt 2.000.000 Frauen ver­ge­wal­tigt, davon 240.000 mit Todesfolge.)